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#1

RE: Saison 15/16 - Die wohl endgültige Staffeleinteilung

in Spielberichte Saison 15/16 22.06.2015 14:03
von Michael Holz | 472 Beiträge

Es hat uns nun etwas schwerer getroffen, denn anstelle von Stern 1900 II oder BSC Rehberge kommt nun mit FC Stern Marienfelde die Mannschaft in unsere Staffel, die in der Relegation knapp an BSV Al Dersimspor gescheitert ist. Zum Vergleich: in die Staffel 2 wurden fünf Neulinge platziert.

Landesliga Staffel 1
FC Internationale: der wohl spielstärkste Berlin-Liga-Absteiger aller Zeiten. Eine Mannschaft, die am Abstieg nicht zerbrechen wird. Für mich ein Mitfavorit auf den Wiederaufstieg.

SC Gatow: man hat die Frustsaison besser als erwartet bewältigt. Könnte zum Kreis der Favoriten gehören. Einziges Lokalderby, ich freue mich schon auf ein sportliches Wiedersehen mit Familie Trepte.

FC Stern Marienfelde: wenn die Truppe zusammen geblieben ist, eine schwer einzunehmende Festung an der Dorfkirche.Und im Jugendbereich hatte der Club einen enormen Aufschwung zu verzeichnen.

Friedenauer TSC: tolle, stimmungsvolle Kulisse, vor allem die weibliche. Ich freue mich auch hier schon auf die Atmosphäre. Wer knapp am Aufstieg gescheitert ist, ist entweder frustriert oder in der Jetzt-Erst-Recht-Stimmung. In der abgtelaufenen Saison haben wir beide Spiele verloren, Korrektur unbedingt erforderlich.

TuS Makkabi: vor wenigen Jahren noch Berliner Vizemeister hat man wohl den Anspruch, möglichst bald wieder in die Berlin-Liga zurückzukehren.

Fortuna Biesdorf: sympathische Mannschaft, wir lieferten uns in beiden Spielen rassige Duelle. Wahrscheinlich auch im kommenden Spieljahr in etwa auf Augenhöhe.

Blau-Weiß Hohen Neuendorf: im Umland sicherlich auswärts schwer zu bezwingen. Mit einigen Routiniers bestückt in etwa unsere Spielstärke.

FSV Spandauer Kickers: 40 Punkte und Platz 8 zu wiederholen, wäre ein Traum, aber es wird schwer. Hier wage ich keine Prognose, weil ich noch nicht weiß, welches Gesicht unsere Mannschaft tragen wird.

Mariendorfer SV: tolle Atmosphäre im etwas in die Jahre gekommenen Stadion. In etwa unsere Stärke. Wir hatten vor drei Jahren rassige Begegnungen mit dem MSV mit dem Ergebnis, dass die Mariendorfer aufgestiegen sind und wir ein Jahr später nachfolgten.

1. FC Lübars: ein guter, alter Bekannter. Schwierig zu bespielen, aber nicht unmöglich, wie die beiden Spiele der Vorsaison zeigten.

Concordia Wittenau: die ersten Concorden in unserer Staffel. Tolle Atmosphäre im Göschenpark, vor Allem auswärts ein sehr unbequemer Gegner.

Berolina Mitte: daheim hui, auswärts manchmal pfui. Entweder hat der Club von der Auguststraße ordentlich aufgerüstet oder hat in etwa die gleiche Leistungsstärke wie in der Vorsaison, also der große Unbekannte. Auch hier eine tolle Atmosphäre.

Concordia Britz: am letzten Spieltag gerade so "von der Schippe gesprungen", das schweißt zusammen, ein kreuzgefährlicher Gegner, vor Allem in der heimischen Buschkrugallee.

1. FC Neukölln: ein sehr spielstarker Gegner mit vorwiegend arabischem Element. Für mich ein Geheimfavorit auf einem der schönsten Berliner Rasenplätze, dem Hertzbergplatz.

DJK Schwarz Weiss Neukölln: Kontinuität ist Trumpf in diesem Verein, schon seit Jahrzehnten, in diesem Jahr endlich mit dem Landesligaaufstieg belohnt worden. Die so genannte Aufstiegseuphorie ist immer gefährlich. Hier müssen wir auswärts hellwach sein, denn die Neuköllner tragen ihre Heimspiele vormittags aus.

Concordia Wilhelmsruh: nach Hohen Neuendorf unsere weiteste Reise in die idyllisch gelegene Nordendarena. Auch hier werden die Concorden den Schwung des Aufstiegs mitnehmen.

Ich lege mich fest: unsere Staffel ist schwerer als die andere, aber man kann sich auch an seine Herausforderungen steigern.


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#2

RE: Saison 15/16 - Unser Aufgebot

in Spielberichte Saison 15/16 15.07.2015 14:29
von Michael Holz | 472 Beiträge

Viele Bundestrainer geben stets ihr Aufgebot bekannt, aber nie ihre Hochzeit. Und das Dienstagstraining auf der Laufbahn galt einer Präsentartion von der ARD-Serie "Bilder aus der Wissenschaft". Ja, unser Trainerteam will dem Zufall keine Chance lassen. Und so wurden Laktattest, Pulsmesser und Schrittzähler als begleitende Maßnahmen herangezogen. So weiß man, wie die Körper auf Belastungen reagieren. Es muss ja nicht gleich frei nach Sir Winston Churchill Anno 1940 "Blood, Toil, Sweat and Tears" sein. Aber die Vorbereitungsphase mag naturgemäß niemand.

Die Trainingsbeteiligung ging an fast 100 %, die Körper werden es eines Tages danken.

Über die Abgänge wurde schon erschöpfend berichtet.

Das "SpaKianer Ahu" können schon unsere eigenen Junioren Steffen Sawallich, Niklas Hoffmann und Jens Abbenhaus. Üben müssen es noch Dennis Moschko und Furkan Sensoy (beide Sportfreunde Kladow), Fetih Yüksel (CFC Hertha 06), Mounir Bouazza (SC Schwarz-Weiß Spandau) und Zain Bassal (FV Blau-Weiß Spandau): Ihnen rufen wir ein herzliches Welcome, Bienvenue, Willkommen oder einfaches "Haaaallllllooooh" 'a la Rudolf Scharping zu. Möget Ihr Euch im Kreise der neuen Mannschaft wohlfühlen und uns über die kommende Spielzeit (und hoffentlich darüber hinaus) verwöhnen.

Unser Kader (Variatio delectat, extra für Doc wird nicht noch einmal Aufgebot erwähnt) sieht Stand gestern folgendermaßen aus:

Unsere Goalis: Marc "Mango" Schröder (23) und Marvin Wolfer (20).

Unser Bollwerk: Manuel Erman (19), Nicolas Köhler (19), Julian Mosni (27), Marian Popp (22), Lennart Jacobsen (22), Fetih Yüksel (25), Furkan Sensoy (20), Jens Abbenhaus (19) und Steffen Sawallich (19).

Unsere Verbindung: Ken Draeger (24), René Theilig (22), Robin Lach (21), Marko Mitrovski (31), Alex Riedel (21), Sebastian Pfingst (24), Dominik Dampke (21), Dennis Moschko (22), Niklas Hoffmann (18) und Zain Bassal (20).

Unsere Sturmtanks: Nico Tolzmann (21), Gino Krumnow (23), Ben Lehl (20) und Mounir Bouazza (28).

Wie schon unter Termine erwähnt, spielen wir am Samstag um 15.00 Uhr im Rahmen unseres Trainingslagers auf unserem Kunstrasen gegen den Berlin-Ligisten BSV Eintracht Mahlsdorf und am Sonntag um 16.00 Uhr im Sportpark Staaken (Am Bahnhof) im Bürgermeisterpokal

Letztlich wünsche ich Euch, den Trainern und Betreuern stets, um es in der Seemannssprache auszudrücken, stets ein Handbreit Wasser unterm Kiel" oder so ähnlich !


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#3

RE: Saison 15/16 - Unsere Spieltermine

in Spielberichte Saison 15/16 22.07.2015 14:05
von Michael Holz | 472 Beiträge

Mit zum Aufgebot gehört außerdem noch Maximilian Eipel (19), der vom FC Spandau 06 zu uns stieß und schon in der Jugend bei uns spielte. Er soll so gut es geht auf Torejagd gehen. Uns als "Mentaltrainer und Teamer" steht uns Matthias "Thiesi" Rathenow im Funktionsteam, wie man neudeutsch heutzutage sagt, zur Verfügung.

Die Lehren aus der Vorbereitung werden die Trainer ziehen und der Mannschaft transportieren. Nur ein erfreulicher Aspekt ist zu beobachten: Nico Tolzmann steht uns nach fast einem Jahr Verletzungspause wieder zur Verfügung. Hoffen wir, dass auch René Theilig (er hatte ein Seuchenjahr hinter sich) bald wieder einsatzfähig ist. Wünschen wir ihm beim Heilungsprozess viel Geduld.

In der Bezirkspokalrunde besiegten wir FK Srbija (allerdings nicht der erste Anzug) mit 8:1, gestern FV Blau-Weiß Spandau, den erwartet unbequemen Gegner mit 3:0. Am Freitag stehen wir um 18.00 Uhr im Halbfinale im Sportpark Staaken gegen den Berlin-Ligisten SC Staaken I und werden am Sonntag entweder um 11.00 Uhr (Spiel um Platz 3) oder 13.00 Uhr (Finale) an gleicher Stätte zu erleben sein.

Die Spielansetzungen sind (wenn auch nur zunächst inoffiziell) heraus. Völlig ohne Überraschungen, denn wir haben über das Spieljahr verteilt jeweils 15 Heim- und Auswärtsspiele.

Die Heimspiele bestreiten wir jeweils sonntags um 12.30 Uhr am geliebten "Brunsi", daher keine weiteren Verweise auf den Spielbeginn.

Hier nun die Ansetzungen:

So, 23.08.2015, 12.00 h bei TuS Makkabi Julius-Hirsch-Sportanlage in Eichkamp, Harbigstraße, Nähe Mommsenstadion
So, 30.08.2015, 12.30 h gegen Blau-Weiß Hohen Neuendorf
So, 13.09.2015, 12.30 h gegen VfB Concordia Britz
So, 20.09.2015, 14.30 h beim Mariendorfer SV 06 im Volkspark Mariendorf, Prühßstraße
So, 27.09.2015, 12.30 h gegen den 1. FC Neukölln
So, 04.10.2015, 12.00 h bei Concordia Wittenau in der Göschenstraße
So, 18.10.2015, 12.30 h gegen DJK Schwarz-Weiß Neukölln
So, 25.10.2015, 13.00 h bei FC Stern Marienfelde An der Dorfkirche
So, 01.11.2015, 14.00 h bei Concordia Wilhelmsruh in der Nordendarena, Blankenfelder Chaussee
So, 08.11.2015, 12.30 h gegen SC Gatow (Derbytime !)
Sa, 21.11.2015, 14.00 h bei VfB Fortuna Biesdorf, Am Grabensprung, eines der beiden Samstagsspiele
So, 29.11.2015, 12.30 h gegen FC Internationale
So, 06.12.2015, 12.30 h gegen den Friedenauer TSC (der Chronist hat Geburtstag, Ihr wisst, was zu tun ist !)
So, 13.12.2015, 13.30 h beim 1. FC Lübars, Schluchseestraße
So, 20.12.2015, 12.30 h gegen Blau-Weiß Berolina Mitte

So, 14.02.2016, 12.30 h gegen TuS Makkabi (Valentinstag, Ihr wisst, was Ihr für Eure Partnerinnen zu tun habt !)
So, 21.02.2016, 14.00 h bei Blau-Weiß Hohen Neuendorf An der Niederheide (für mich j. w. d.)
So, 28.02.2016, 12.30 h gegen FC Stern Marienfelde (danach ist Schaltjahr !)
So, 06.03.2016, 14.15 h bei Blau-Weiß Berolina Mitte, Auguststraße (schön versteckt, aber zu finden)
So, 13.03.2016, 12.30 h gegen den 1. FC Lübars
So, 20.03.2016, 14.00 h beim Friedenauer TSC in der Offenbacher Straße
Sa, 02.04.2016, 14.00 h beim FC Internationale in der Monumentenstraße in Schöneberg (das zweite Samstagsspiel)
So, 10.04.2016, 15.00 h beim VfB Concordia Britz in der Buschkrugallee
So, 17.04.2016, 12.30 h gegen den Mariendorfer SV 06
So, 24.04.2016, 10.45 h beim 1. FC Neukölln auf dem Hertzbergplatz in der Sonnenallee (nichts für Morgenmuffel !)
So, 01.05.2016, 12.30 h gegen Concordia Wittenau (Maifeiertag, tüdelü, nicht zu doll treiben beim Tanz in den Mai !)
So, 08.05.2016, 11.00 h bei der DJK Schwarz-Weiß Neukölln im Stadion Britz-Süd (ebenfalls nichts für Morgenmuffel !)
So, 22.05.2016, 12.30 h gegen Concordia Wilhelmsruh
So, 05.06.2016, 14.00 h beim SC Gatow im Weiten Blick (Derbytime, die zweite)
So, 12.06.2016, 12.30 h gegen VfB Fortuna Biesdorf (wir beenden die aktuelle Saison wie die vorige, hoffentlich mit einem günstigeren Ergebnis)

Bei dreimal Concordia (lateinisch: Eintracht) hoffen wir, dass wir die Saison einträchtig bewältigen werden. Concordia so ein Wort der Inschrift auf dem Lübecker Holstentor (die älteren von uns erinnern sich noch an die guten, alten 50-Mark-Scheine):

CONCORDIA DOMI FORIS PAX - Eintracht dem Haus, Friede der Stadt. Sollte es zu frei übersetzt worden sein, so wird mich Doc bestimmt korrigieren.


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#4

RE: Saison 15/16 - Unsere Spieltermine

in Spielberichte Saison 15/16 17.08.2015 08:57
von Michael Holz | 472 Beiträge

Die schweißtreibende Vorbereitung bei zum Teil mörderischen Temperaturen neigt sich ihrem Ende zu.

Den letzten Schliff für den Saisonauftakt holten wir uns uns am legendären Ziegelhof (wo die Pappeln blühen und des Sonntags früh die Leut' zum Fußball gehen) mit einem 4:2-Sieg. Die erste halbe Stunde musste uns Angst und Bange machen, denn bei einem Rückstand von drei bis vier Toren hätten wir uns nicht zu beklagen brauchen. Dann bekamen wir mehr und mehr Zugriff auf das Spiel, und wir gewannen letztendlich klar, wobei das letzte Gegentor, naja, ein Glück, dass keine Sportschau-Kameras anwesend waren. Man darf auf die Anfangsformation gespannt sein.

Eines müssen wir uns aber abgewöhnen. Bei allem Respekt vor der Hitze dürfen wir uns nicht zu Unsportlichkeiten hinreißen lassen. Anders ausgedrückt: es dürfen uns bei Foulspiele oder Nicklichkeiten des Gegners nicht die Pferde durchgehern. Daher meine Empfehlung zum Punktspielstart: hörtz auf Ronny oder Bruce Low: es hängt ein Pferdehalfter an der Wand.

Wir brennen nun auf das erste Punktspiel beim Geheimfavoriten TuS Makkabi am Sonntag um 12.00 h auf der Julius-Hirsch-Sportanlage in der Harbigstraße. Wie man dort hinkommt ? Mommsenstadion und ganz scharf links, bis es nicht mehr weitergeht, frei nach dem Motto der Bommderlunder-Werbung aus den Siebziger Jahren: Richtung Süden und immer geradeaus !"


zuletzt bearbeitet 17.08.2015 09:41 | nach oben springen

#5

RE: 1. Punktspiel bei TuS Makkabi

in Spielberichte Saison 15/16 24.08.2015 09:41
von Michael Holz | 472 Beiträge

TuS Makkabi - FSV Spandauer Kickers 4:3 (1:0)

Schröder - Sensoy, Popp, Erman, Köhler (76. Jacobsen) - Draeger, Lach - Lehl, Krumnow, Dampke (63. Riedel) - Eipel (70. Moschko).

Mit auf der Bank: Wolfer, Mitrovski, Bassal.

Gelbe Karte: Popp.

1:0 (32.), 1:1 (67.) Riedel, 1:2 (70.) Lehl, 2:2 (76.) Foulelfmeter, Foul von Erman, 2:3 (79.) Lehl, 3:3 (84.), 4:3 (86.).

Vor dem Spiel, auf das alle inkl. der Gegner und auch der gute SR Pinetzki heiß waren, schwor sich unser Team mit dem US-Rapper Lil Wayner (vermutlich ein Urenkel von John Wayne) ein. Die Wirkung war okay, denn wir fanden gut ins Spiel, ließen aber drei Hochkaräter liegen. Eine Führung lag zur Pause durchaus im Bereich des Möglichen.

Nach dem Wechsel zeigten wir eine gute Partie, gingen zweimal in Führung, schafften es aber leider nicht, den Vorsprung oder zumindsest einen Punkt, den wir durchaus verdient gehabt hätten, zu verteidigen. Die Gastgeber nutzten kleinere Schwächen rigiros aus, wir unsererseits ließen auch wieder zwei "Riesen" liegen.

Die Gesamtleistung war okay, die Einwechsler waren sofort zur Stelle mit Toren und Torvorlagen, die Niederlage unverdient (auch hohe Anerkennung vom Spielpartner), die Cleverness fehlte einfach, um unser Auftreten zu krönen.

Nun empfangen wir wie zur Heimpremiere vor zwei Jahren am Sonntag um 12.30 h am "Brunsi" Blau-Weiß Hohen Neuendorf, die ihrerseits mit einem 4:0 gegen den Friedenauer TSC starteten. Wenn wir am Sonntag "unseren Stiefel herunterspielen" wie gestern und einige Unkonzentriertheiten vorne wie hinten ausblenden können, warum sollte nicht ein Punktgewinn drin sein ?

Also Kopf hoch, mutig zur Sache gehen und das Selbstvertrauen aus den positiven Momenten von gestern mitnehmen.

Wie wir uns nach dem Spiel fühlten, konnte schon 1960 der belgische Sänger Bobbejaan ausdrücken:

Es ist schrecklich, allein durch die Wüste zu gehen,
es muss fürchterlich sein, nie die Heimat zu sehen,
aber nichts ist so traurig für mich auf der Welt,
wenn ich Steh' an der Bar, und ich habe kein Geld !


zuletzt bearbeitet 24.08.2015 09:57 | nach oben springen

#6

RE: 2. Punktspiel gegen Blau-Weiß Hohen Neuendorf

in Spielberichte Saison 15/16 31.08.2015 09:03
von Michael Holz | 472 Beiträge

FSV Spandauer Kickers - Blau-Weiß Hohen Neuendorf 1:3 (0:0)

Schröder - Köhler (56. Dampke), Yüksel, Popp (23. Mitrovski), Erman - Draeger, Lach - Krumnow, Riedel (72. Bassal), Lehl - Tolzmann.

Mit auf der Bank: Sensoy, Eipel und Wolfer.

Gelbe Karten: Tolzmann und Lach.

Rote Karte: Draeger (10. !!!) wegen Nachtretens.

Besonderes Vorkommnis: Dampke scheitert in der 82. Minute mit einem Handelfmeter am gegnerischen Torwart.

0:1 (53.), 0:2 (63.), 1:2 (78.) Krumnow, 1:3 (90.).

Wenn es einen Seuchentopf gibt, dann haben wir gestern in diesen gegriffen. Zunächst die völlig unnötige rote Karte (Ken und die anderen werden ihrer Lehren daraus ziehen), dann das frühzeitige Ausscheiden des angeschlagenen Popp, kurz vor der Pause die vergebene Chance von Riedel und schließlich der nicht verwandelte Elfmeter, der uns den Ausgleich gebracht hätte. Hoffentlich haben wir die Pechsituationen zumindest bis zum Ende der Halbserie damit aufgebraucht.

Heute wurde eindeitug die Tatsache widerlegt, dass es sich in Unterzahl leichter spielt. Und wenn man noch die Temperaturen berücksichtigt: nach der ominösen zehnten Minuten standen durchgehend zehn echte Kerle auf dem Platz, die versuchten, eine Niederlage abzuwenden, doch "der da oben" hatte etwas dagegen.

Von daher mein Kompliment an die Mannschaft, die alles gab und bei dieser mörderischen Hitze nie aufgab. Dieses widerlegt aus meiner Sicht ganz deutlich ein Lied des in Kairo geborenen, französischen Sängers Ricky Shayne:

Ich mache keine Komplimente,
ich sage immer alles so wie es ist,
und darum sag' ich Dir ganz ehrlich,
dass Du für mich ein Wunder bist.

Ein kleines Wort zum Schiedsrichter Christian Ernst: die rote Karte war berechtigt, ohne Wenn und Aber. Er leitete überaus korrekt, vielleicht in der einen oder anderen Situation etwas kleinlich. Was ich ihm leider ankreiden muss: er schützte unsere technisch starken und schnellen Spieler wie beispielsweise Gino Krumnow, Ben Lehl und Robin Lach nicht. So manches Mal fuhr man ihnen mit gesunder, aber auch ungesunder Härte in die Parade. Seine Vorteilsauslegungen werden zwar vom Schiedsrichterwesen gewünscht, aber die eine oder andere Ermahnung und Verwarnung mit anschließender Spielunterbrechung wäre wohl eher angebracht gewesen.

Und was mir nach dem Spiel etwas missfiel: der große Fußball lebt uns ja nun die Kreise vor und nach dem Spiel vor. Im Kreis nach dem Spiel geht es darum, dass die Spieler und das Funktionsteam ein wenig herunterfahren und im Siegesfalle vielleicht einen Pogo hinlegen. Das Zitat eines frustrierten Spieler (Name wird nicht genannt, dieses wird sicherlich noch intern geklärt) fand ich nicht angebracht, zumal sich die Mannschaft richtig blaue Beine ob der unnötigen Mehrbelastung holte: "Ich kann es nicht mehr hören, wir verlieren und Ihr bescheinigt uns eine gute Leistung !" Auch wenn es dieser betroffene Spieler nicht mehr hören kann und will: auch ich bescheinige der Mannschaft eine respektable Leistung. Vielleicht animiert dieser Spieler nach einem dreckigen Sieg, der in absehbarer Zeit bestimmt kommen wird, die Mannschaft zu diesem Modetanz. Dann geselle ich mich (vielleicht) gerne dazu, vermutlich eher auswärts, dann schauen nicht so viele zu !



Am Sonntag treffen wir dann im Pokal am "Brunsi" auf den Bezirksligisten SC Westend 01 mit Trainer Carsten "Charly" Köhn, einem ehemaligen Altligaspieler von uns. Spielbeginn wie gewohnt 12.30 Uhr. Eine Woche später, am 13. September 2015 empfangen wir zum dritten Punktspiel VfB Concordia Britz.


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#7

RE: 1. Pokalrunde gegen SC Westend 01

in Spielberichte Saison 15/16 06.09.2015 15:05
von Michael Holz | 472 Beiträge

FSV Spandauer Kickers - SC Westend 01 2:0 (0:0)

Schröder - Erman, Yüksel, Mosni, Sensoy - Lach, Bassal (83. Mitrovski) - Tolzmann (67. Okuma), Riedel, Dampke - Eipel (74. Moschko).

Mit auf der Bank: Jacobsen und Draeger.

Gelbe Karten: Mosni und Eipel.

1:0 (90.) Dampke,direkter Freistoss, 2:0 (90 + 2.) Dampke.

Wer einen Schirm und eine Windschutzanlage bei hatte, war ausrüstungstechnisch weit vorne. Das Spiel hatte etwas von Wind- und Regenlotterie, vielleicht zum Jubiläum 50 Jahre Live-Ziehung der Lottozahlen (wer erinnert sich nicht gerne an die Lottofee Karin Tietze-Ludwig ?).

Ein Klassenunterschied war nicht erkennbar, die guten Westender (in der Bezirksliga beheimatet) konnten einem durchaus leidtun, zumal sie in der ersten Halbzeit ein Chancenplus hatten. Auch nach dem Wecxhsel bekamen wir keinen richtigen Zugriff und erspielten uns erst so richtige Chancen, als die Kräfte bei den Westendern merklich schwanden.

Glücklich die Entstehung des Führungstreffers: der gute Westender Torwart fing einen Ball und verließ mit diesem den Strafraum, Folge: direkter Freistoß für uns kurz vor dem Strafraum. Dominik Dampke schoss das "Leder" eiskalt in die Torwartecke. Das 2:0 fiel dann, als die tapferen und auf Augenhöhe spielenden Westender Risiko spielten.

Ein teuer erkaufter Sieg, denn Max Eipel brach sich den linken, kleinen Finger, und Zain Bassal schied mit einer Schienbeinverletzung aus, beiden gute und schnelle Genesung.

Schirm = Umbrella, eine Prägung der legendären "Schröder-Brothers" vom Ziegelhof. Dem eingedenk interpretierten The Hollies den Song "Bus Stop" im Jahre 1966, wo der Umbrella folgende Hauptrolle spielte:

Bus stop wet day she's there I say "Please share my umbrella"
bus stop bus goes she stays love grows under my umbrella
all that summer we enjoyed it wind and rain and shine
that umbrella we employed it by August she was mine.

Am Sonntag geht es nun am "Brunsi" um 12.30 Uhr weiter im Punktspielbetrieb gegen VfB Concordia Britz. Die Gäste haben schon sechs Punkte auf dem Konto und sind als leichter Favorit zu betrachten, aber: Serien sind dazu da, dass sie umgestoßen werden. Ich persönlich drücke der Mannschaft zu diesem Vorhaben ganz fest die Daumen !


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#8

RE: 3. Punktspiel gegen VfB Concordia Britz

in Spielberichte Saison 15/16 13.09.2015 15:16
von Michael Holz | 472 Beiträge

FSV Spandauer Kickers - VfB Concordia Britz 7:1 (2:0)

Schröder - Erman, Yüksel, Mosni - Bassal (61. Jacobsen), Lach - Riedel (73. Moschko), Krumnow, Dampke - Tolzmann, Eipel (73. Okuma).

Mit auf der Bank: Sensoy, Lehl und Wolfer.

Gelbe Karte: Krumnow.

Besonderes: Riedel (26.) scheitert im zweiten Versuch mit einem Handelfmeter am gegnerischen Torwart.
(76.) Gelb-Rote Karte für einen Gästespieler.

1:0 (32.) Erman, 2:0 (39.) Lach, 2:1 (47.), 3:1 (50.) Tolzmann, 4:1 (60.) Eipel, 5:1 (66.) Eipel, 6:1 (69.) Tolzmann, 7:1 (80.) Okuma.

Zwei Rückschläge (vergebener Elfmeter und schneller Anschlusstreffer) gut verdaut und stets eine Antwort parat gehabt und vor Allem: bis zum Ende hungrig gewesen und durchgespielt. Heute hat die Mannschaft den Andreas Bourani verdient:

Ein Hoch auf das, was vor uns liegt
Dass es das Beste für uns gibt
Ein Hoch auf das, was uns vereint
Auf diese Zeit (Auf diese Zeit)
Ein Hoch auf uns (uns)
Auf dieses Leben
Auf den Moment
Der immer bleibt
Ein Hoch auf uns (uns)
Auf jetzt und ewig
Auf einen Tag
Unendlichkeit

Apropos Unendlichkeit: wir dürfen dieses Ergebnis nicht überbewerten, sondern müssen versuchen, unsere Form aus diesem Spiel zu konservieren. Schon am kommenden Sonntag im Volkspark Mariendorf (Prühßstraße) um 14.30 Uhr steht mit dem Mariendorfer SV 06 ein weiterer schwerer Brocken an. Trotzdem darf man nicht verkennen, dass alle Tore von uns gut herausgespielt waren.

Drei Dinge brachte der heutige Tag: auch Schiedsrichter können irren, so hatten wir mit Robin einen echten Tatort-Kommissar in der Mannschaft mit dem Ergebnis, dass ein Unschuldiger auf dem Platz bleiben durfte, aber trotzdem ein anderer mit gelb/rot vom Platz musste. Dann machten sich die Berliner Philharmoniker Gedanken über eine Nachfolge eines Dirigenten vom Schlage so berühmter Herren wie Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan oder Sir Simon Rattle. Gönnen wir es Herrn Kirill Petrenko, der 2018 seinen Dienst beginnen wird, aber wenn man heute zugeschaut hätte, wäre man an Gino Krumnow nicht vorbeigekommen. Und schließlich: nach dem 7:1 legte unser Neuzugang Emmanuel Okuma einen Flic-Flac hin, der ihn zum nigerianischen Meister gemacht hätte. Doch bevor dieser spektakuläre Jubel im You Tube eingestellt wird: bleibe bitte lieber beim Fußball und bei uns, denn Dein Heimatland wird in dieser Sportart für Rio wohl kaum einen Quotenpaltz bekommen !


zuletzt bearbeitet 13.09.2015 18:08 | nach oben springen

#9

RE: 4. Punktspiel beim Mariendorfer SV 06

in Spielberichte Saison 15/16 21.09.2015 09:10
von Michael Holz | 472 Beiträge

Mariendorfer SV 06 - FSV Spandauer Kickers 1:2 (1:1)

Schröder - Jacobsen (71. Bassal), Mosni, Yüksel, Sensoy (38. Pfingst) - Mitrovski - Riedel, Lach, Lehl (58. Dampke) - Eipel - Tolzmann.

Mit auf der Bank: Moschko, Okuma und Wolfer.

Gelbe Karten: Lehl, Lach und Wolfer (auf der Bank wegen Ballverlängerung !).

Rote Karte: Yüksel (92.) wegen Handspiels.

Besonderes: Der Mariendorfer SV setzte den durch die Hinausstellung fälligen Handelfmeter übers Tor (93.).

0:1 (11.) Tolzmann, ("Ja ist denn schon Weihnachten ?", er nahm das Geschenk dankend an, 1:1 (28.) ein bisschen erinnerte es an Skat, vier standen völlig "blank" nach einer Ecke, einer traf, 1:2 (54.) Eipel, gestochert, aber nicht in den Zähnen. Egal, irgendwie war der Ball drin.

Eine geschlossene und engagierte Leistung unserer Mannschaft, die sich auch nicht durch die Ausfälle von G. Krumnow (Dienst), M. Erman (Urlaub), N. Köhler (verletzt) und K. Draeger (gesperrt) nicht aus der Bahn werfen ließ. Sicherlich wirkte die Defensive nicht immer sattelfest, aber was dann noch auf Tor kam, parierte M. Schröder im Stile eines Könners. So gesehen war es ein glücklicher Sieg, aber wer fragt in 20 Jahren schon danach. Die Mariendorfer hatten zwar einige großartige Einzelkönner, aber wir waren mannschaftlich geschlossener. Was man unserer Mannschaft vorwerfen kann: sie setzte nicht den Lucky-Punch, um beruhigter die letzten Minuten angehen zu können. So wurde es noch einmal eng, und der hervorragende SR Dirk Netzner gab völlig zurecht Elfmeter und die rote Karte für F. Yüksel. Aber "Mango" muss den Schützen wohl hypnotisiert haben.

Das Spiel litt in der zweiten Halbzeit unter einem leckeren Dauerregen, der unser Trainerteam auf die Tribüne trieb, das gegnerische harrte fröstelnd an der Seitenlinie aus. Beim Regen fällt mir doch glatt der Welthit von B. J. Thomas aus dem Jahre 1969 ein, an dem sich auch Barry Manilow (Copacabana) versuchte:
Raindrops keep falling on my head
But that doesn't mean my eyes will soon be turnin' red
Crying's not for me
Cause I'm never gonna stop the rain by complainin'
Because I'm free
Nothing's worrying me.

Nach dem Spiel wieder strahlender Sonnenschein, vielleicht heiterte der Himmel auf, weil wir gewonnen haben. Sei's drum, Gene Kelly sang 1952:

I'm singing in the Rain,
just singing in the Rain,
what a glorious Feeling,
I'm happy again !

Ein Wort noch zum eingewechselten Zain Bassal: seine Mutter macht doch sehr leckere Pizzabaguettes, gut gewürzt und küchenschlachtverdächtig. Vielleicht sollte sie ihm beim Kauf der Fußballschuhe behilflich sein, denn fünfmal zeigte sich, dass er auf dem nasssen Geläuf keine Bodenhaftung hatte. Diese Schuhe waren irgendwie ein Fehleinkauf, vielleicht ist die 14-tägige Rpücktrittsfrist noch nicht abgelaufen !

Nächsten Sonntag empfangen wir um 12.30 Uhr am Brunsi den Meisterschaftsmitfavoriten 1. FC Neukölln, eine vorwiegend arabische Mannschaft, die einen gepflegten Ball spielt, aber auch verwundbar ist. Wenn wir die gleiche Kampfkraft wie gestern an den Tag legen, ist mir nicht bange.


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#10

RE: 5. Punktspiel gegen den 1. FC Neukölln

in Spielberichte Saison 15/16 27.09.2015 15:14
von Michael Holz | 472 Beiträge

FSV Spandauer Kickers - 1. FC Neukölln 1:1 (0:0)

Schröder - Jacobsen (82. Köhler), Erman, Mosni, Dampke - Mitrovski (68. Moschko), Lach - Lehl, Eipel, Riedel (59. Okuma) - Tolzmann.

Mit auf der Bank: Bassal und Wolfer.

Gelbe Karten: Riedel und Eipel.

0:1 (55.), 1:1 (87.) Tolzmann, Foulelfmeter, Foul an Okuma.

Ein hartes Stück, und ein Ergebnis, mit dem wir gut leben können. In der ersten Halbzeit hatten wir ein leichtes Chancenplus zu verzeichnen, in der zweiten Hälfte zeigten die Gäste, warum sie allgemein als Geheimfavoriten gehandlelt werden. Ein sehr unbewuemer Gegner. Kompliment an unsere Mannschaft dahingehend, dass der Wille nie erlosch und wir geduldig auf unsere Chance warteten. Diese Geduld wurde letztendlich - wenn auch durch einen Elfmeter belohnt.

In der nächsten Woche reisen wir zum schweren Auswärtsspiel nach Wittenau zum WSC Concordia. Anpfiff ist bereits am Samstag, den 3. Oktober 2015 (unser Nationalfeiertag) um 15.00 Uhr in der Göschenstraße.

Unterhaltsam wieder unser Präsi. Kurz nach der Pause: "SpaKi erwache !" und nach dem Ausgleich: "Das Spiel ist noch nicht vorbei !" Gut, dass wir ihn haben

Den Spruch für unser Forum liefert heute Marcus Tullius Cicero (die älteren werden sich noch an ihn erinnern, er soll aber weder mit dem Pianisten Eugen Cicero, noch mit dem ESC-Teilnehmer Roger Cicero verwandt sein):

Nicht nicht auf anzufangen,
fang nicht an aufzuhören !
(Doc wird sicherlich die passende lateinische Übersetzung nachliefern).

Nun haben wir die magischen sieben Punkte. Bei dieser Zahl fällt mir ein Lied von Graham Bonney aus dem Jahre 1967 ein. Ich wüsche der Mannschaft für die nächsten schweren Aufgaben, dass sie dieses Tret-Textile anzieht:

Siebenmeilenstiefel wünsch' ich mir so sehr,
hey, wo krieg ich Siebenmeilenstiefel her,
denn mein Supergirl wohnt sieben Meilen von hier.
Mit Siebenmeilenstiefeln wär ich sieben Mal schneller bei ihr.
Siebenmal, siebenmal,
das ist unsere Zahl.
Und ich geb ihr mein Wort
ich lauf' nie wieder fort.
Sieben Meilen zum Glück
und kein Weg führt zurück.
Siebenmal, siebenmal,
das ist unsere Zahl.


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#11

RE: 6. Punktspiel beim WSC Concordia

in Spielberichte Saison 15/16 03.10.2015 21:15
von Michael Holz | 472 Beiträge

Wittenauer SC Concordia - FSV Spandauer Kickers 1:4 (0:3)

Wolfer - Mosni, Yüksel, Erman - Lach (68. Draeger), Mitrovski - Krumnow - Riedel, (72. Dampke), Pfingst - Okuma, Tolzmann (61. Eipel).

Mit auf der Bank: Bassal, Jacobsen, Köhler und Schröder, "Kameradkind" Sensoy.

Strafen: keine.

0:1 (2.) Mosni, 0:2 (17.) Okuma, Flic-flac und Handstandüberschöag rückwärts inklusive, 0:3 (21.) Riedel, 1:3 (63.) Eigentor, Schütze wird unterschlagen, 1:4 (79.) Eipel.

Vor dem Spiel glaubten wir, unseren Augen nicht zu trauen: Ein schöner, satter Rasen, der sogar Kühe aus der Schweiz vor Neid erblassen lässt. Doch das Sportamt sperrte diesen: Löcher im Rasen, nun gut das Medium-Terzett sang in den sechziger Jahren etwas abgewandelt:

Ein Loch ist im Rasen, Karl-Otto, Karl-Otto
Ein Loch ist im Rasen, Karl-Otto - Ein Loch!

Dann stopf es, oh Henry, oh Henry, oh Henry
Dann stopf es, oh Henry, oh Henry - mach's dicht!

Womit denn, Karl-Otto, Karl-Otto, Karl-Otto
Womit denn, Karl-Otto, Karl-Otto, womit?

Mit Stroh, oh Henry, oh Henry, oh Henry
Mit Stroh, oh Henry, oh Henry - mit Stroh

Das Stroh ist zu lang, Karl-Otto, Karl-Otto
Das Stroh ist zu lang, Karl-Otto, zu lang

Dann kürz' es, oh Henry, oh Henry, oh Henry
Dann kürz' es, oh Henry - Mensch, hack's ab!

Womit denn, Karl-Otto, Karl-Otto, Karl-Otto
Womit denn, Karl-Otto, Karl-Otto, womit?

Mit 'ner Axt, oh Henry, oh Henry, oh Henry
Mit 'ner Axt, oh Henry, oh Henry, mit 'ner Axt

Die Axt ist zu stumpf, Karl-Otto, Karl-Otto
Die Axt ist zu stumpf, Karl-Otto - zu stumpf

Dann schärf' sie, oh Henry, oh Henry, oh Henry
Dann schärf' sie, oh Henry - mach sie scharf!

Womit denn, Karl-Otto, Karl-Otto, Karl-Otto
Womit denn, Karl-Otto, Karl-Otto, womit?

Mit 'nem Stein, oh Henry, oh Henry, oh Henry
Mit 'nem Stein, oh Henry, oh Henry - mit'm Stein

Der Stein ist zu trocken, Karl-Otto, Karl-Otto
Der Stein ist zu trocken, Karl-Otto - zu trocken

Hol' Wasser, oh Henry, oh Henry, oh Henry
Hol' Wasser, oh Henry, oh Henry - hol' Wasser!

Womit denn, Karl-Otto, Karl-Otto, Karl-Otto
Womit denn, Karl-Otto, Karl-Otto, womit?

Mit'm Eimer, oh Henry, oh Henry, oh Henry
mit'm, oh Henry, oh Henry - mit'm Eimer!

Ein Loch ist im Rasen, Karl-Otto, Karl-Otto
Ein Loch ist im Rasen, Karl-Otto - ein Loch

Vor dem Spiel stimmte sich die Mannschaft mit französischer Musik aufs Spiel ein, auch etwas neues, aber es schien von Beginn an die Lebensgeister zu wecken. In der ersten Halbzeit spielten sie wie aus einem Guß, quasi wie die Equipe Tricolore aus den Jahren 1982 - 1986 und 1998 - 2000 sowie 2006, wo diese Grande Nation ihre Höhepunkte hatte.

Die zweite Halbzeit war dann eine Mischung aus Spielkultur Weltklasse, Chancenverwertung Kreisklasse. Fahrlässig ließ man beste Chancen liegen. Ausgereifte und abgezockte Mannschaften machen aus einer solchen spielerischen Überlegenheit einfach Ergebnisse nach an zweistellig oder gar zweistellig. Dieses soll aber meinm einziger, heutiger Kritikpunkt sein.

Balsam für die Augen waren auch Teile des Publikums, Damen in Dirndl, Herren in Lederhosen, der Conco-Treff veranstaltete einen zünftigen bayerischen Abend.

Auch unsere Mannschaft feiert heute: den Einstand der Neuen im Café Charlotte, danach geht es zur Feier der Deutschen Einheit zum Potsdamer Platz, der auch unter der deutschen Teilung 28 Jahre litt. Feiert schön, Ihr habt es Euch redlich verdient.

Ein pauschaler Lob geht an die Mannschaft und ans Funktionsteam. Fast 100-prozentige Trainingsbeteiligung, Furkan musste sich für die Kamera opfern, weil nur 18 Spieler aufs Formular durften, D. Moschko und B. Lehl fehlten aus dienstlichen Gründen, R. Theilig zählt leider immer noch zu den Dauerverletzten. Der gesunde Konkurrenzkamof ist in vollem Gange. Der Verein kann stolz auf die Mannschaft sein, ohne Wenn und Aber.

Aber: sie hat eine bessere Kulisse und Anhängerschaft (auch bei Auswärtsspielen) verdient.

Am kommenden Sonntag empfangen wir in der zweiten Pokalhauptrunde um 14.45 Uhr am Brunsi den Landesligisten SV Sparta Lichtenberg, wir erwarten ein spannendes Spiel auf Augenhöhe.

Und in zwei Wochen ein weiteres Heimspiel gegen den starken Aufsteiger DJK Schwarz-Weiß Neukölln. Es wäre schön, wenn viele SpaKianer der Mannschaft den Rücken stärken würden, die Truppe hat es verdient.

Also Jungs, lasst es heute so richtig krachen, während ich gerade Tatort mit Charlotte Lindholm schaue und später zu einem imaginären Ballermann-Abend in meine Wohnnähe gehen werde.


zuletzt bearbeitet 04.10.2015 00:09 | nach oben springen

#12

RE: 2. Pokalrundenspiel gegen SV Sparta Lichtenberg

in Spielberichte Saison 15/16 11.10.2015 17:17
von Michael Holz | 472 Beiträge

FSV Spandauer Kickers - SV Sparta Lichtenberg 0:3 (0:1)

Wolfer - Köhler, Jacobsen, Mosni, Pfingst (63. Lehl) - Draeger (74. Bassal), Lach (74. Mitrovski) - Tolzmann, Riedel, Dampke - Okuma.

Mit auf der Bank: Sensoy und Schröder.

Gelbe Karte: Riedel.

0:1 (29.), 0:2 (61.), 0:3 (90.).

Nicht etwa hochzeitsfeiergeschädigt - nein der Gegner war heute einfach besser, sowohl spielerisch, als auch läuferisch, wobei unsere Truppe durchaus dagegenhielt und keineswegs enttäuschte. Man muss den verdienten Sieg der Lichtenberger einfach anerkennen.

Hochzeiter Fetih Yüksel und Gattin rufen wir aus der Ferne das zu Herzen gehende Lied von Lilian Harvey und Willy Fritsch aus dem Film "Sieben Ohrfeigen" zu:

Ich tanze mit dir in den Himmel hinein, in den siebenten Himmel der Liebe. Die Erde versinkt, und wir zwei sind allein, in den siebenten Himmel der Liebe. - komm laß uns träumen bei leiser Musik unser romantisches Märchen vom Glück, und tanze mit mir in den Himmel hinein, in den siebenten Himmel der Liebe.

Nun gut, heute gab es keine sieben, sondern nur drei Ohrfeigen, und wir dürfen hoffen, dass Fetih immer brav sein wird und sich von seiner charmanten Gattin nicht eine einfangen wird.

Doch nun müssen wir uns wieder aufs Wesentliche konzentrieren, nämlich unsere Punktspiele. Schon am Sonntag empfangen wir um 12.30 Uhr am Brunsi den spielstarken Aufsteiger und Tabellenzweiten DJK Schwarz-Weiß Neukölln, ein echter Härteetst.

Ein Gutes hat das Ausscheiden: wir haben die Chance, eines der ungeliebten Dezemberspiele gegen den Friedenauer TSC, 1. FC Lübars oder Blau-Weiß Berolina Mitte in Absprache mit dem Spielpartner auf den 15. Nobember vorzuziehen - ist nur eine "Schnapsidee" von mir.


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#13

RE: 2. Pokalrundenspiel gegen SV Sparta Lichtenberg

in Spielberichte Saison 15/16 16.10.2015 09:19
von Michael Holz | 472 Beiträge

Gestern fielen die Lose im Berliner Pokal. Hätten wir gewonnen, wäre unser Gegner der Pokalsieger der Freizeitliga, die Polar-Pinguine aus Schöneberg. Sicherlich hätten wir uns schon aufgrund des Namens warm anziehen müssen, aber machbar wäre das Los alle Male. Und wir hätten einen neuen Verein kennengelernt. Nun gut, es hat nicht sollen sein...

Freuen wir uns auf das nächste Punktspiel am Sonntag um 12.30 Uhr am Brunsi auf die DJK Schwarz-Weiß Neukölln mit ihrem sympathischen Trainer Heiko Lambert, der uns schon einige Male in dieser Spielzeit beobachtet hatte oder beobachten ließ. Und mein Appell aus dem Elfer und dem Forum: es lohnt sich zuzuschauen und unsere Mannschaft zu unterstützen, sie hat es verdient.

Unsere 2. Mannschaft ist noch im Pokal. Sie trifft in der nächsten Runde auf Hertha BSC III, ein freudiges Wiedersehen mit unserem ehemaligen Spieler Patrik "Kirsche Jones" Zöller.


zuletzt bearbeitet 16.10.2015 10:35 | nach oben springen

#14

RE: 7. Punktspiel gegen DJK Schwarz-Weiß Neukölln

in Spielberichte Saison 15/16 18.10.2015 15:10
von Michael Holz | 472 Beiträge

FSV Spandauer Kickers - DJK Schwarz-Weiß Neukölln 1:4 (0:1)

Schröder - Köhler (46. Krumnow), Yüksel, Mosni, Pfingst - Draeger (81. Mitrovski), Lach - Riedel Dampke - Okuma, Tolzmann.

Mit auf der Bank: Sensoy, Bassal, Jacobsen, Eipel und Wolfer.

Gelbe Karte: Tolzmann.

0:1 (19.), 0:2 (47.) toll herausgespielt, 1:2 58.) Tolzmann, 1:3 (77.), 1:4 (90.)

In den ersten 20 Minuten pures Abtasten, beide Mannschaften hatten großen Respekt voreinander. Dann schlugen die Neuköllner quasi wie die Kobra mit ihrer ersten Angriffsaktion effektiv zu. In der Halbzeit wurde umgestellt auf Dreierkette. N. Köhler wurde geopfert, mit der Einwechselung von G. Krumnow standen die Zeichen auf Risiko. Doch zum psychologisch ungünstigsten Zeitpunkt fingen wir uns das 0:2 ein. Auch das 1:2 brachte nicht den gewünschten Schub, die Neuköllner Defensive stand sehr kompakt, gestattete uns wenig, und die Konter der Neuköllner, die nicht zu Unrecht an zweiter Stelle stehen, waren stets gefährlich. Nach dem 1:3 gab unsere Mannschaft leider auf.

Nun gut, zwei nicht so gute Ergebnisse, aber wir müssen die nächsten beiden Auswärtsaufgaben wieder couragiert angehen, dann festigen wir auch unseren Platz im Mittelfeld mit Blick nach oben.

Die erste Gelegenheit dazu bietet der kommende Sonntag um 13.00 Uhr beim ebenfalls recht starken Aufsteiger FC Stern Marienfelde an der dortigen Dorfkirche. Vielleicht gibt uns ein Song von Paul Mc. Cartney und den Wings (damals noch mit dessen Ehefrau Linda) aus dem Jahre 1978 den nötigen Mut:

With a little luck, we can help it out.
We can make this whole damn thing work out.
With a little love, we can lay it down.
Can't you feel the town exploding?
There is no end to what we can do together.
There is no end, there is no end.
The wiliow turns his back on inclement weather;
And if he can do it, we can do it, just me and you,


zuletzt bearbeitet 19.10.2015 14:27 | nach oben springen

#15

RE: 8. Punktspiel bei FC Stern Marienfelde

in Spielberichte Saison 15/16 26.10.2015 13:07
von Michael Holz | 472 Beiträge

FC Stern Marienfelde - FSV Spandauer Kickers 1:3 (1:2)

Schröder - Köhler, Yüksel (66. Bassal), Mitrovski, Jacobsen - Krumnow (81. Moschko), Riedel - Okuma, Eipel, Dampke - Tolzmann (75. Lach).

Mit auf der Bank: Hoffmann und Wolfer.

Gelbe Karte: Eipel.

1:0 (12.) - wir wurden mit unserer stärken Waffe geschlagen, ein vorgerückter Verteidiger stand bei einem Eckball "blank", 1:1 (42.) Okuma, 1:2 (44.) Dampke, 1:3 (50.) Jacobsen, der "Buschfunk" meldet, dass in seinem Geburtsort ein Autokorso veranstaltet wurde.

Hier zeigt sich, warum Begriffe wie "das letzte Aufgebot", die "Notelf" oder "der zweite Anzug"in einem intakten Team wie unserem nichts zu suchen haben. Sicherlich fehlten einige Stammspieler aufgrund dienstlicher Verpflichtungen oder Krankheit, aber das passiert uns an fast jedem Wochenende. So legten sich die Spieler (von den ersten 20 Minuten, wo einige Abstimmungsprobleme und eine gewisse Verunsicherung sichtbar waren, einmal abgesehen), die sonst nicht so im Rampenlicht stehen, mächtig ins Zeug und fuhren einen verdienten und nach dem 3:1 wohl nicht mehr gefährdeten Sieg ein. Im Gegenteil: bei konsequenter Chancenauswertung hätte der Sieg durchaus noch höher ausfallen können. Mit vereinten Kräften und einer geschlossenen Mannschaftsleistung lieferten wir ab, auch wenn wir zweimal lt. G. Krumnow durch die eine oder andere etwas unglücklich anmutende SR-Entscheidung "die Gelackmeierten" waren. Aber eines sei bemerkt: das Gespann um SR René Richter bot eine zufriedenstellende Vorstellung.

Stürzen wir uns also auf das Wort "gelackmeiert" in seiner uneigensten Bedeutung:

Der Begriff "abmeiern" wurde gebraucht im Zusammenhang mit dem Meierrecht, nach dessen Bestimmungen ein Bauernhof zur Pacht übernommen wurde. Die Bedingungen der Pacht wurden durch den "Meier" ("Maior" = "Gutsverwalter") im Auftrag des Grundherren in einem Meierbrief niedergelegt und für einige Jahre festgeschrieben. Wurde der "Meierbrief" z.B. wegen Unfähigkeit des Bauern nicht verlängert, sagte man: "er wurde abgemeiert". Die Kombination von "Lack" im Plattdeutschen "Fehler", "Makel" (Englisch "lack") mit "meiern" wäre dann, "jemandem einen Makel anhängen". Das Wort "Lack" im Sinne von "Farbe" kommt ursprünglich aus dem Altindischen "laksa", und ist über persisch "lak", arabisch "lakk", italienisch "lacca" und mittellateinisch "laca" zu uns gekommen. "Lack" im Sinne von "Mangel" haben wir wohl aus dem Holländischen übernommen.

Ich glaube, diese Definition können wir getrost vergessen. Da wir aber einige Meiers im Verein haben, sind die Schlager der Woche folgende:

1973 sang der österreichische Sänger Wolfgang: "Wir sind die Meiers, aufgeschlossen und modern, und was gut und teuer, wir kaufen alles gern". Und richtig österreichisch wurde es bei der schrägen Gruppe DÖF mit dem Song "Samurai":
Mister Meier, bitte sei mein Samurai.
Ahhh! - Oh!
Mister Meier, bitte sei mein Samurai.
Ahhh!
Zahlst du mi cash,
hupf i aus der Wäsch',
so schiach kannst gar net sein!
Oh!

Kommen wir wieder zum Sportlichen:

Am kommenden Sonntag müssen wir um 14.00 Uhr beim Aufsteiger Concordia Wilhelmsruh in der Noredendarena antreten. Die Wilhelmsruher haben zwar erst einen Punkt auf dem Konto, mussten aber einige knappe, teils unglückliche Niederlagen quittieren. Von daher: Unterschätzen verboten, sonst sind wir die Gelackmeierten !


zuletzt bearbeitet 26.10.2015 22:34 | nach oben springen


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