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#31

RE: 11. Punktspiel gegen FC Brandenburg 03

in Spielberichte Saison 14/15 09.11.2014 14:41
von Michael Holz | 462 Beiträge

FSV Spandauer Kickers - FC Brandenburg 03 2:1 (1:0)

Schröder - Güllü, Lampert, Popp, Köhler - Ridel, Draeger - R. Lach, Krumnow (72. Dahm) - Sader, Lehl (87. Theilig).

Mit auf der Bank: Chaabo (!) und Wolfer.

Gelbe Karte: Draeger.

1:0 (15.) Sader, Kopfballlupfer nach Torwartfehler, 2:0 (68.) Lehl nach Flankenlauf von Krumnow und vorheriger, hervorragender Vorteilauslegung, 2:1 (80.), als soch "Bruder Sorglos" eingeschlichen hatte.

Am 53. Geburtstag unseres "Herrn Wirtshaus" fanden wir serhr holprig ins Spiel und hätten uns über einen frühen Rückstand gegen die ebenfalls mit dem letzten Aufgebot angetretenen Brandenburger nicht beklagen dürfen. Wie aus dem Nichts fiel das 1:0, und wir bekamen immer besseren Zugriff aufs Spiel, ohne jedoch hochkarätige Chancen zu nutzen. Zwar wirkte das 2:0 etwas beruhigend, doch wir brachten die Brandenburger durch den Anschlusstreffer wieder unnötig ins Spiel, und man hätte sich kurz vor Schluss nicht wundern brauchen, wenn noch das 2:2 gefallen wäre.

So wurde es letztendlich ein schwer erkämpfter, nicht unverdienter Arbeitssieg. Wie die Konstellation auf der Bank zeigt, spielten auch wir mit dem letzten Aufgebot, jedoch soll sich die Situation in den nächsten Wochen wieder deutlich entzerren.

Für das von Familie Wibbeke ausgesuchte "Ein Hoch auf uns" reicht es noch nicht ganz, aber wir zitieren Caterina Valente mit ihrem Hit aus dem Jahre 1965:

Ein Glas auf das, was wir lieben, Cheerio,
win Glas auf das, was uns freut, Cheerio,
ein Glas auf unsere Zukunft, Cheerio
und auf eine bessere Zeit.

Das nächste Spiel bestreiten wir schon am Samstag um 14.00 Uhr am Grabensprung bei VfB Fortuna Biesdorf, eine sehr harte Nuss. Aber wir befinden uns in der Vorweihnachtszeit und können schon die ersten, wenn auch etwas verstubten Nussknackder auspacken. Denn uns soll es nicht so gehen, wie der Ü 50, die im Graben von den Raben gefressen wurden.


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#32

RE: 12. Punktspiel bei VfB Fortuna Biesdorf

in Spielberichte Saison 14/15 17.11.2014 09:36
von Michael Holz | 462 Beiträge

VfB Fortuna Biesdorf - FSV Spandauer Kickers 1:3 (0:3)

Wolfer - R. Lach, Popp, Mosni, Köhler (77. Theilig) - Lampert, Riedel - Lehl, Krumnow - Dahm (88. Güllü), Sader (90. Balicki).

Mit auf der Bank: Mitrovski und de Raaij.

Gelbe Karte: Lach.

0:1 (3.) Dahm, 0:2 (17.) Dahm, 0:3 (22.) Sader, 1:3 (58.).

Schrecksekunde nach dem Anstoß, Marvin Wolfer musste Kopf und Kragen riskieren, um einen Rückstand zu verhindern. Dieses zeigt, dass wir ein Glück auf drei verlässliche Torwarte zurückgreifen können. Doch dann schlug das Imperium zurück. Angetrieben vom überragenden Gino Krumnow (was so eine Bratwurst alles bewirken kann) legten wir eine halbe Stunde hin, wie wir sie in dieser Saison nur gegen den SC Union 06 gesehen hatten. Der gegnerische Trainer war so sauer, dass er in der 25. Minute zweimal wechselte und zur Pause den dritten Wechsel vollzog. Zwar kamen wir nach dem unnötigen Gegentreffer noch etwas ins Wanken, aber wir verteidigten geschickt in "Gibraltar-Manier" den Vorsprung nach dem Motto der Musikgruppe Wir und dem One-Hit Wonder "David und Goliath aus dem Jahre 1972:

David und Goliath
welch eine große Tat:
David
der war so klein,
doch nur mit einem Stein
traf er genau ins Ziel,
so dass der Riese fiel.

Gut aufgelegt in einer guten, geschlossenen Mannschaft waren noch Nico Köhler, Robin Lach und der zweifache Torschütze "Flo" Dahm, dessen Gang zum Starfriseur Udo Walz ihn windschnittiger machte. Ihm widmen wir den so genannten "Flohwalzer", dessen Notation als Grundstock für Anfänger von Klavier und Hammond-Orgel gilt.

Wie wichtig der Sieg war, zeigt der Blick auf die Ergebnisse dieses Spieltags, denn FC Brandenburg 03 und BSC Eintracht Südring verbuchten wichtige Heimsiege gegen Konkurrenten aus dem Vorderfeld. Am Sonntag empfangen wir am "Brunsi" um 12.00 h den Friedenauer TSC zu einem interessanten Vergleich. Die Friedenauer gelten als Mannschaft der letzten Monate und haben so manchen Favoriten ins Wanken gebracht. Aber wir sind, wie so oft, auch wieder nur der "David", aber wir wissen, wie man den "Goliath" ins Wanken bringen kann.

Mit 16 Punkten stehen wir zwar recht solide da, aber es wäre schön, wenn wir in den verbleibenden drei Vorrundenspielen auf 20 Punkte kämen, dann könnten wir beruhigt Weihnachten feiern.


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#33

RE: 13. Punktspiel gegen den Friedenauer TSC

in Spielberichte Saison 14/15 23.11.2014 14:46
von Michael Holz | 462 Beiträge

FSV Spandauer Kickers - Friedenauer TSC 0:3 (0:0)

Schröder - Köhler, Lampert, Mosni, Theilig (70. Mitrovski) - Popp, Riedel - Lehl, Krumnow (86. Balicki) - Dahm, Sader.

Mit auf der Bank: L. Lach und Wolfer.

Gelbe Karte: Sader.

Gelb-rote Karte: Sader (74.) wegen Foulspiels, die gelbe kam wegen Reklamierens.

0:1 (48.), 0:2 (85.) selbst fast eingelullert, 0:3 (87.) als der Widerstand gebrochen war.

In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften, und man hatte das Gefühl, dass die Mannschaft gewinnt, die das erste Tior erzielen würde. So kam es dann auch. Zwar hatten wir einige Ausgleichschancen, aber der Fußballgott wollte uns diesmal nicht beglücken.

Vielleicht fühlten wir uns nach den beiden vorangegangenen Siegen zu sicher und wollten die Friedenauer mit spielerischen Mitteln bezwingen. Spielerisch sahen einige Passagen auch sehr gefällig aus, aber wir waren einfach zu verspielt. Die Friedenauer ihrerseits grätschen nach jedem Ball und kauften unserer jungen Truppe mehr und mehr den Schneid ab. Hier sah man halt den Vorteil der längeren Landesligaerfahrung. Die Herren Westerwelle (alias Westerwave) oder Matthäus hätten in dem ihnen eigenen Englisch gesagt: "They knew, how the Rabbit runs !", zu Deutsch: "Die wussten, wie der Hase läuft !"

Nun gut, aufgrund einiger Chancen durch Köhler und Lampert hätten wir durchaus auch zum Ausgleich kommen können. Andererseits hört sich das 0:3 nach Debakel an. Aber der gewiss nicht unverdiente Friedenauer Sieg (kämpferisch auf einem hohen Level) fiel doch um ein bis zwei Tore zu hoch aus. Wieder die Herren Westerwave und Matthäus: "We had been beated a little bit under Worth", was soviel heißt wie: "Wir wurden ein wenig unter Wert geschlagen".

Am nächsten Sonntag haben wir eine gute Gelegenheit, uns zu rehabilitieren. Um 14.30 Uhr treten wir beim Berliner SC II in der Hubertusallee an, eine junge Mannschaft, die durch Unzulänglichkeiten anderer durchg die Hintertür in die Landesliga gerutscht ist und eine recht passable Rolle spielt. Wir dürfen uns eine spannende und spielerisch gute Partie freuen.


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#34

RE: 14. Punktspiel beim Berliner SC II

in Spielberichte Saison 14/15 01.12.2014 09:45
von Michael Holz | 462 Beiträge

Berliner SC II - FSV Spandauer Kickers 1:2 (0:1)

Wolfer - Balicki, Mosni (9. Güllü, 87. Jacobsen), Lampert, Köhler - Riedel, Popp, Herrmann, Theilig - Dahm, Draeger (86. Mitrovski).

Mit auf der Bank: L. Lach und Schröder (musste beim Warmmachen passen und machte vernünftigerweise den Platz für Wolfer frei).

Gelbe Karte: Popp.

0:1 (27.) Theilig, 0:2 (69.) Riedel, 1:2 (90 + 1.)

Zunächst einmal Dank an unseren Seniorenspieler Christoph Herrmann, der mit seiner unbezahlbaren Routine unser Abwehrbollwerk nach einer frühzeitigen Umstellung (Julian Mosni musste früh ausgewechselt werden) zusammenhielt. Auch meldeten sich weitere Spieler wir Ben Lehl und Gino Krumnow krank, so dass wir ganz schön auf dem Zahnfleisch gingen, Nico Sader war gesperrt wegen seiner Hinausstellung aus dem vorangegangenen Spiel.

Ganz ehrlich, was der BSC fabrizierte, war Fußball vom Feinsten, man konnte nur mit der Zunge schnalzen, was die Gastgeber fabrizierten und uns ein ums andere Mal in Verlegenheit brachten. Glücklicherweise für uns: nur bis zum Strafraum. Es war ein guter und stets fairer Gegner, und Freunde des technischen Fußballs können sich schon aufs Rückspiel am 15. Februar 2015 freuen.

Leider war der Kunstrasenplatz auf der Hubertusallee sehr stumpf und glatt, so dass es schwer war, den Stand zu halten. Unser Spiel hatte etwas von der Hubertusjagd, ein Heimatfilm von 1959 mit Angelika Meissner, Raidar Müller, Willy Fritsch, Wolf Albach-Retty und Lucie Englisch. Diese Hubertusjagd ohne Horn und Trompete, aber mit viel Halali haben wir gut absolviert, vor allem waren wir kämpferisch voll da und warfen uns mit allen Körperteilen in die Schussversuche der wackeren BSC-er. Wir wichtig der Sieg ist, zeigt ein Blick auf die Ergebnisse. In unserer Staffel kann wirklich Jeder Jeden schlagen, und wer unten steht, punktet meistens am nächsten Wochenende. So dürfen wir uns mit einer eigentlich guten Punktequote von 19 noch lange nicht in Sicherheit wiegen.

Doch nun zum nicht so erfreulichen Teil der Partie:

Johnny Mathis, ein amerikanischer Vertreter des Easy Listenings, und erfolgreichster Sänger von verkauften Alben nach Elvis Presley und Frank Sinatra, interpretierte 1957, also zwei Jahre vor der Hubertusjagd den Song "Chances are...", der so beginnt:

Chances are, 'cause I wear a silly grin
The moment you come into view
Chances are you think that I'm in love with you

Warum "Chances are..." ? Beispiele gefällig, wie schludrig wir mit unseren Chancen wieder umgingen ?

R. Theilig Latte (2.), F. Dahm (28.), M. Popp zweimal Pfosten (29.), F. Dahm und K. Draeger Doppelchance (45.). Die Messen wären schon zur Halbzeit gelesen. Aber wir machten es uns unnötig schwer.

Am Sonntag treffen wir um 12.00 Uhr am "Brunsi" zum letzten Punktspiel der Vorrunde auf den SC Charlottenburg, der uns in der Vorsaison mit 8:0 und 3:0 nach Hause schickte. Hier dürfen wir uns ein solches Auslassen von Torchancen nicht leisten. Und wenn man auf meine interne Marschtabelle von vor drei Wochen schaut: ein Punkt wäre schön, dann hätten wir 20.

Einsatz und Moral stimmen. A. Riedel widmete sein Tor unserem unermüdlichen Betreuer "Hanne" Wittig frei nach dem Motto eines Songs von Michael Holm aus dem Jahre 1974: "Nur ein Kuss, Magdalena !"


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#35

RE: 15. Punktspiel SC Charlottenburg

in Spielberichte Saison 14/15 07.12.2014 14:50
von Michael Holz | 462 Beiträge

FSV Spandauer Kickers - SC Charlottenburg 0:0

Schröder - Köhler, Lampert, Herrmann, Theilig (72, Lehl) - Popp, Riedel - Draeger, Krumnow - Sader, Dahm.

Mit auf der Bank: Mitrovski, Balicki und Wolfer.

Karten und Tore: keine.

Ein Ergebnis, mit dem man leben kann. Leider verletzte sich René Theilig, hoffen wior, dass es kein Kreuzbandriss ist.

Nun geht es in eine längere Pflichtspielpause. 20 Punkte sind eine schöne Quote, aber kein Ruhekissen. Gönne wir der Mannschaft die Pause und hoffen, dass die verletzten und angeschlagenen Spieler bald wieder zur Verfügung stehen.

Wer Lust auf Fußball hat. Samstag, den 27. Dezember 2014, 15.00 Uhr in der Schöneberger Sporthalle beim Landesliga-Hallenturnier.

Nächstes Punktspiel: Sonntag, 15. Februar 2015, 12.00 h am Brunsi gegen den Berliner SC II.

Zwei markante Chancen gab es heute zu erwähnen: Ein Tor von M. Pooo (50.) wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht gegeben, und in der 90. Minute hatte G. Krumnow eine gute Einschussmöglcihkeit, aber ein 1:0 hätte den Spielverlauf wohl völlig auf den Kopf gestellt.

0:0 hat etwas von "Dreimal Null Null - und in Bad und WC ist alles okay".

Und ein Lied auf das bevorstehende Weihnachtsfest:

Bald nun ist Weihnachtszeit,
fröhliche Zeit.
Nun ist der Weihnachtsmann
auch nicht mehr weit.

Und ein nochg Rausschmeißer:

Knecht Ruprecht aus dem Walde,
komm zu uns nun balde,
bring uns rote Äpfel mit
aus gutem Brauch und alter Sitt'.
Ria ria ria rullala.

Schöne Feiertage wünscht Euch Euer Pressewart und gegangsunbegabte Stadionsprecher.


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#36

RE: Landesliga-Hallenturnier Vorrrunde

in Spielberichte Saison 14/15 29.12.2014 09:09
von Michael Holz | 462 Beiträge

Es war die erwartet schwere Gruppe. Die Mannschaft hat sich gut, aber nicht überragend verkauft und auch nicht enttäuscht, wenn man berücksichtigt, dass aufgrund vieler Absagen nur sechs Feldspieler und ein Torwart zur Verfügung standen. Es musste mit Daniel Hempel auch eine "Anleihe" aus der A-Jugend genommen werden, der im zweiten Spiel leider umknickte (gute Besserung) und das Turnier nicht fortsetzen konnte. So kam zum zweiten Spiel dann Ken Draeger, der vorher arbeiten musste. Überragend: Torwart Marvin Wolfer, der tolle Paraden zeigte (bei zwei Spagaten hätte ich mir wohl einen dreifachen Leistenbruch zugezogen).

Unsere Spiele hatten etwas vom Fred Sonnenschein und seine Freude (besser bekannt als Frank Zander): C'est la vie, so ist nun mal das Leben, c'est la vie, es geht mal auf, mal ab.

Hier das Aufgebot und die Spiele:

Wolfer - Riedel, Krumnow, Sader, Hempel, Güllü, Dahm und Draeger.

Eine gelbe Karte kassierte N. Sader.

FSV Spandauer Kickers - Adlershofer BC (immerhin der Titelverteidiger) 4:1

1:0 Krumnow, 2:0 Hempel, 2:1, 3:1 und 4:1 Dahm. Souveräner, nie gefährdeter Sieg.

FSV Spandauer Kickers - SSC Teutonia 99 0:2.

0:1, 0:2 (dieses Tor fiel, als gegen TW Wolfer eine vermeintliche Offensivaktion abgepfiffen wurde, der SR die Zeit anhielt, die Teutonen jedoch gedankenschnell das Spiel fortsetzten. Zugegebenermaßen hatten wir Glück, dass derselbe SR bei einer Notbremse keine Strafe gegen uns aussprach. Wir fanden nie ins Spiel, spielten keinen Fußball und bekamen den an diesem Tage überragenden Tobias Ehm nicht in den Griff. Verdiente Niederlage also.

FSV Spandauer Kickers - BSV Al Dersimspor 5:0

1:0 Dahm, 2:0 Sader, 3:0 und 4:0 Riedel, 5:0 Dahm. Souveräner Sieg mit tollen Ballstafetten. Dieser Sieg bescherte uns für das Letzte Spiel die günstige Ausgangsposition, mit einem Remis die Endrunde zu erreichen.

FSV Spandauer Kickers - SC Charlottenburg 0:1

0:1 ca. 1 1/2 Minuten vor Schluss. In der ersten sechs Minuten versäumten wir es mehrfach, den Führungstreffer zu erzielen und das Weiterkommen klar zu machen. Dann beschränkten wir uns leider darauf, das Remis zu halten. So etwas geht in der Halle naturgemäß schief. TW Marvin hielt uns lange im Spiel. Dann der Gegentreffer und keine klare Aktion mehr - aus die Maus.

Nun gut, so haben wir zwar am Neujahrstag frei. Aber unsere Mannschaft hat es leider versäumt, die wirklich "geile Atmosphäre" am Endrundentag einzuatmen.

Ich als Chronist wünsche allen Spakianern ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2015. Vor dem Rückrundenauftakt am 15.02.2015 stehen einige Vorbereitungsspiele an, über die von Vereinsseite informiert werden wird.


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#37

RE: Rückrundenauftakt

in Spielberichte Saison 14/15 09.02.2015 09:01
von Michael Holz | 462 Beiträge

Am kommenden Sonntag um 12.00 Uhr ist es (endlich) wieder so weit. Wir treffen im ersten Punktspiel der Rückrunde auf die technisch starke Mannschaft vom Berliner SC II. Beim Hinspiel mühten wir uns zu einem schwer erkämpften 2:1-Sieg. Es ist also ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten.

Den letzten Schliff holen wir uns am Donnerstag um 19.30 Uhr auf ungewohntem Terrain in der Spandauer Straße gegen den VfL Nauen.

Also, wir sehen uns alle am Sonntag gesund und munter zum Punktspielauftakt.


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#38

RE: 16. Punktspiel gegen den Berliner SC II

in Spielberichte Saison 14/15 15.02.2015 14:50
von Michael Holz | 462 Beiträge

FSV Spandauer Kickers - Berliner SC II 1:3 (1:0)

Wolfer - R. Lach (75. Lampert), Popp, Riedel, Köhler (75. Dahm) - Pfingst, Dampke - Lehl (59. Kurras), Draeger, Krumnow - Sader.

Mit auf der Bank: Erman und Balicki

Gelbe Karte: Dampke.

1:0 (36.) Krumnow, das Tor erinnert an 1966 und Lothar "Emma" Emmerich (gib mich die Kirsche) bei der WM, das 2:1 gegen Spanien aus spitzem Winkel, 1:1 (47.), 1:2 (54.), 1:3 (72.).

Es war alles schön hergerichtet, Kaiserwetter und eine verhältnismäßig gute erste Halbzeit, bei der allerdings die Chancenverwertung dürftig war. Zugegebenermaßen hatten die BSC-er auch ihre Chancen, aber wir "schluderten" deutlich mehr damit. Nach der Pause verloren wir für eine Viertelstunde völlig den Faden und luden die Gäste durch individuelle Fehler geradezu zum Toreschießen ein.

Eines kann man unserer Mannschaft in der zweiten Hälfte nicht absprechen: das Bemühen um eine Ergebniskorrektur, doch gerade nach dem 1:3 wuchs der gegnerische Torwart über sich hinaus und vereitelte mindestens dreimal den Einschlag.

Es ist immer schwierig nach eine Winterpause, den genauen Leistungsstandort zu bestimmen. Aber die Leistung war doch zu bieder und durchschnittlich in der zweiten Hälfte. Hier gilt es anzusetzen, ansonsten bekommt die Sache eine Eigendymanik, und der Schuss kann schnell nach hinten losgehen, frei nach dem Motto von Hartmut König und seinem Oktoberklub aus dem Jahre 1967: "Sag mir wo Du stehst und welchen Weg zu gehst".

Welchen Weg wir gehen, wird sich am kommenden Sonntag zeigen, wenn es um 15.30 Uhr in der Offenbacher Straße heißt, die 0:3-Hinspielniederlage beim Friedenauer TSC so gut wie möglich zu korrigieren. Dazu toi, toi, toi.


zuletzt bearbeitet 15.02.2015 19:28 | nach oben springen

#39

RE: 17. Punktspiel beim Friedenauer TSC

in Spielberichte Saison 14/15 23.02.2015 09:31
von Michael Holz | 462 Beiträge

Friedenauer TSC - FSV Spandauer Kickers 1:0 (1:0)

Wolfer - Kurras, Popp, Lampert, Lach (87. Mitrovski) - Pfingst, Riedel (46. Voigt) - Dampke, Draeger, Lehl (68. Dahm) - Sader.

Mit auf der Bank: Niemand.

Gelbe Karte: Dampke, Lach und Popp.

1:0 (17.), zugegebenermaßen schön herausgespielt.

Die Friedenauer legten los wie die Feuerwehr, und es musste einem schon angst und bange werden. Doch genau so wie sie anfingen, ließen sie zusehends nach. Folge: wir kamen immer besser ins Spiel und erarbeiteten uns Torchancen. Ein schön herausgespielter Treffer wurde wegen abseits nicht gegeben - wir glauben dem Assistenten hier einfach einmal.

In der zweiten Halbzeit sah man fast nur unsere Elf, zwar hatten wir keine richtigen Hochkaräter, aber drängten die Friedenauer mehr und mehr in ihre Hälfte, was ihnen überhaupt nicht behagte. Zwar hatten sie noch einen Lattenknaller zu verzeichnen, aber aufgrund unserer guten kämpferischen und spielerischen Leistung hätten die Lach-Schützlinge (Trainer Hassan Chaabo kurierte seine Mittelohrentzündung aus) einen Punkt verdient gehabt, was auch die Gastgeber fair anerkannten.

Am Sonntag empfangen wir nun die Spitzenmannschaft von BSV Al Dersimspor um 12.00 h am "Brunsi". Aufgrund der Umstände der 2:3-Hinspielniederlage (2:0-Führung verspielt und drei Standards eingefangen) dürften wir auch ohne Traineransprache hoch motiviert ins Spiel gehen.

Trotz diverser Personalsorgen, aber der Hoffnung, dass wir bald wieder die Kurve kriegen und auch Kapital daraus schlagen werden, halte ich es mit Peter Alexander und seinem Hit aus dem Jahre 1973:

Komm mit und steck' dir deine Sorgen an den Hut,
dann wirst du sehen bald ist alles wieder gut,
wir lassen uns're Gläser klingen, lachen, tanzen, singen -
und das gibt dir wieder neuen Mut!

Komm mit und steck' dir deine Sorgen an den Hut,
noch heute abend wirst du seh'n, wie gut das tut.
Ab und zu geht was daneben, doch wozu darüber reden,
steck' dir deine Sorgen an den Hut!


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#40

RE: 18. Punktspiel gegen BSV Al Dersimspor

in Spielberichte Saison 14/15 01.03.2015 14:56
von Michael Holz | 462 Beiträge

FSV Spandauer Kickers - BSV Al Dersimspor 0:4 (0:1)

Wolfer - Balicki (46. Erman), Popp, Lampert, Lach - Kurras, Pfingst - Dampke, Draeger, Krumnow (74. Ergün) - Sader (62. Dahm).

Mit auf der Bank: Mitrovski.

Gelbe Karte: Krumnow.

0:1 (29.) direkter Freistoß - das vierte Standard-Gegentor gegen diesen Gegner, 0:2 (84.), 0:3 (88.), 0:4 (90.) Foulelfmeter (Foul Lampert) - das fünfte...

An den Minutenzahlen der letzten drei Gegentreffer kann man ersehen, dass wir in der Schlussphase mehr riskierten, um noch zum möglichen Ausgleich zu kommen. Aber wir hatten eigentlich keine richtige Torchance, denn der Gegner machte schon ab der Mitteilinie die Räume eng. Sichterlich sind die Akteure vom Anhalter Bahnhof eine Mannschaft mit vielen Einzelkönnern, aber bei jedem Körperkontakt zu lamentieren war schon mehr als übertrieben. Das gewiss gute SR-Gespann hiätte hier das eine oder andere Mal durchaus auf harsche Kritik mit einer gewissen Phonstärke anders reagieren können. Auch bei der Rudelbildung wegen fast keiner Situation hätte man durchaus anders durchgreifen können.

Aber wir: zu brav und zu bieder. Irgendwann einmal rächt sich das Ganze, und wir müssen in der jetzigen Situation aufpassen, dass wir nicht das Wasser aus der Kiepe verlieren und noch rechtzeitig den Schalter umlegen.

Wir scheinen die "Bravehearts der Liga" zu sein. Bravehearts wir die schottische Nationalmannschaft genannt, weil sie oft bei Qualifikationen zu großen Turnieren scheiterten oder bei großen Turnieren in aussichtsreicher Position liegend das letzte Spiel regelrecht vergeigten und letztendlich unglücklich ausschieden.

Am Sonntag spielen wir um 14.00 Uhr beim SC Union 06 im Poststadion, dem Vernehmen nach Abstiegskampf pur. Hier heißt es "Gras fressen", "Kotzen" (die Damen überlesen dieses Wort bitte geflissentlich) und "das letzte Hemd für SpaKi geben". Wenn wir dieses beherzigen, ist es möglich, ein ähnlich günstiges Ergebnis wie im Hinspiel zu erzielen. Man muss einfach nur an sich gleuben und sich auf die eigenen Stärken besinnen.


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#41

RE: 18. Punktspiel gegen BSV Al Dersimspor

in Spielberichte Saison 14/15 03.03.2015 11:27
von Michael Holz | 462 Beiträge

Ich will ja nun nicht als "Pater Läppisch" oder "Der schwarze Abt" gelten, aber erinnert Euch einmal an die Zeilen in der Vereinszeitung, die vor Weihnachten erschien: "20 Punkte, aber noch kein Ruhekissen !"
Nun haben wir die ersten drei Rückrundenspiele verloren. Etwas in die Karten hat uns gespielt, dass unsere Mitkonkurrenten teilweise in den direkten Duellen unentschieden gespielt hatten. Nicht in die Karten spielt uns, dass die vermeintlich abgeschlagene Mannschaft von SV Blau-Gelb aufgerüstet hat und VfB Fortuna Biesdorf drei Punkte am "grünen Tisch" aus dem Croatia-Spiel erhalten hat.

Bevor nun aus "Fünf vor Zwölf" nun "Fünf nach Zwölf" wird sollten wir uns auf die eigenen Stärken wieder besinnen und - wenn es nicht läuft - durch Kampf zum eigenen Spiel wieder finden. Dass wir es können, haben wir in mehr als 50 % der Hinrunden- und in Teilen der Vorbereitungsspiele bewiesen. Wir dürfen uns nur nicht hängen lassen, sonst ist die Kiste verfahren, und es wird schwer, diese wieder auf dem Dreck zu ziehen.

Ich will nicht verhehlen, dass wir in Sachen Langzeitverletzungen und kurzfristigen Erkrankungen etwas die Seuche haben. Aber eines haben wir unbedingt: Q U A L I T Ä T. Und diese müssen wir Spiel für Spiel einbringen und vor Allem - Tore machen. Und wenn es aus dem Spiel heraus nicht geht, müssen Standards her - einige unserer Kontrahenten haben es nicht nur einmal vorexerziert.

Ich persönlich bin überzeugt davon, dass die Trainer die richtigen Worte finden werden.

Also, nach einem Südtiroler Volkslied (obwohl Italien nicht gerade eine Seefahrernation darstellt):

Sturm bricht los,
nun setzt die Segel bei
und hisst die "Blau-Orange Flagge" an die Rah,
Brüder - die See - ja !

In diesem Sinne hoffe ich auf eine positive Wende am Sonntag im Poststadion.


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#42

RE: 18. Punktspiel gegen BSV Al Dersimspor

in Spielberichte Saison 14/15 03.03.2015 20:13
von Michael Holz | 462 Beiträge

Während unsere Spieler jetzt fleißig trainieren, sollte man überlegen, wem wir die nächsten Spiele widmen.

Aufgrund der Torflaute denke ich an Alfred Nobel und Berthold Schwarz (nach ihm ist eine Straße in Haselhorst benannt).

Alfred Nobel war Chemiker, und nach ihm wurde der alljährlich vergebene Nobelpreis in verschiedenen Kategorien benannt. Für mich der wertvollste ist der Friedensnobelpreis. Kurioserweise hat Alfred Nobel das Dynamit erfunden. Dynamit, das ist es was wir brauchen, wir müssen in den nächsten Spielen geradezu explodieren. Und wenn es dann in den nächsten Wochen tatsächlich klappen sollte, so widmen wir die Siege dem englischen Staatsmann dem dem "V-Zeichen", was Victory bedeutet, Sir Winston Churchill. Sein Motto war zwar "No Sports" jedoch war er neben Staatsmann auch "Schreibtischsportler", denn er wurde Nobelpreisträger für Literatur (!).

Berthold Schwarz war eigentlich Franziskanermönch, huldigte also ein wohl eher friedliches Leben. Doch er war es, der durch Zufall das Schießpulver und die Kanone erfand. Apropos Schießpulver: da war doch noch etwas - ja, die Torflaute. Hoffen wir, dass uns auch Berthold Schwarz die nötige Kraft geben wird.


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#43

RE: 19. Punktspiel beim SC Union 06

in Spielberichte Saison 14/15 09.03.2015 09:21
von Michael Holz | 462 Beiträge

SC Union 06 - FSV Spandauer Kickers 2:2 (0:0)

Wolfer - Köhler (84. Güllü), Lach, Lampert, Erman (53. Plohmann) - Pfingst, Draeger - Lehl, Krumnow, Dampke (71. Dahm) - Sader.

Mit auf der Bank: Balicki.

Gelbe Karten: Lehl und Plohmann.

0:1 (58.) Krumnow, schöner Seitenkracher, 0:2 (60.) Dampke, 1:2 (75.), 2:2 (78.)

Das Bett war gemacht,
wir brauchten uns nur noch hineinzulegen
...und versäumten es !

Schade, ein gewisser Trainer Claus-Dieter "Pele" Wollitz sagte einmal nach einem 2:2: "Wir haben heute 2:2 verloren".

Nein, so schlimm war es längst nicht.

Die ersten fünf bis zehn Minuten hatten etwas von Frühjahrmüdigkeit, und stärkere Mannschaften hätten diese Lethargie bestimmt ausgenutzt. Dann fanden wir Zugriff aufs Spiel, wobei sowohl wir, als auch die Unioner Chancen zum Führungstreffer hatten. Goali Marvin hielt uns aber mit tollen Paraden im Spiel.

Im zweiten Abschnitt zeigten wir bis zur 2:0-Führung, wer Herr im Haus ist. Mit einem Doppelschlag brachten wir uns vermeintlich sicher zum erhofften Dreier. Tolle Spielzüge, hervorragend eingeleitete Konter - es war eine Augenweide. Leider waren wir in einigen Situationen zu verspielt und verpassten den "Final Kick". Ich bin überzeugt, dass die Moabiter nach einem 0:3 nicht mehr aufgestanden wären.

Doch dann kam der Fanblock, der die Unioner immer wieder antrieb. Wir ließen uns von der Hektik anstecken, und beim wohl einzigen Fehler vom überragenden Marvin erzielten die Unioner den Anschlusstreffer. Und dann: Abschreiben gilt nicht - auch per Doppelschlag das Ausgleichstor. Das Publikum feuerte die Heimmannschaft frenetisch an, und man musste Angst um unsere Akteure haben.

Aber sie ließen sich nicht hängen. Immer wieder versuchten es die Unioner, in den Strafraum einzudringen und evtl. durch einen Elfmeter zum Sieg zu kommen. Aber hier setzte sich die individuelle Klasse unserer Defensivabteilung durch. Gerade Tim Lampert und der Australien-Heimkehrer Dominik Plohmann schafften es, im Stile eines Per Mertesacker die gegnerischen Stürmer ohne Foulspiel zu tackeln und den Ball zu erobern, was der gute Schiedsrichter Matthias Wittchen, der in der hektischen Schlussphase stets die Übersicht behielt, mit exzellentem Stellungsspiel stets richtig erkannte.

Alles in Allem ein gerechtes Remis, das den Satz von "Pele" Wollitz doch etwas relativiert, denn die Gastgeber haben sich den Punkt aufgrund ihrer kämpferischen Einstellung auch redlich verdient.

Nun haben wir zwei Heimspiele. Am Sonntag um 12.00 Uhr am "Brunsi" gilt es, gegen Blau-Weiß Berolina Mitte die 1:5-Hinspielniederlage zu korrigieren.

Ein richtiges Lied ist mir nicht eingefallen. Da wir aber gestern im Poststadion spielten und es beim Schreiben dieser Zeilen auf zehn Uhr losgeht, gibt es von Secret Service der "Ten o Clock Postman" aus dem Jahre 1980:

Ten o'clock postman
Bring me her letter
Ten o'clock postman
Make me feel better
Been so many days
Since that I've met her
Ten o'clock postman
Bring me her letter
Bring me her letter


zuletzt bearbeitet 09.03.2015 09:29 | nach oben springen

#44

RE: 20. Punktspiel gegen Blau-Weiß Berolina Mitte

in Spielberichte Saison 14/15 15.03.2015 14:51
von Michael Holz | 462 Beiträge

FSV Spandauer Kickers - Blau-Weiß Berolina Mitte 5:1 (3:1)

Wolfer - Köhler (84. Güllü), Lampert, Popp, Lach - Pfingst (84. Sader), Riedel - Dampke (67. Burmeister), Krumnow, Lehl - Draeger.

Mit auf der Bank: Dahm und Voigt.

Strafen: keine.

1:0 (6.) Riedel, Heber, 2:0 (20.) Krumnow nach Flankenlauf Lehl, 2:1 (27.) leider wieder ein direkter Freistoss, 3:1 (45.) Riedel, Foulelfmeter, Foul an Lehl, 4:1 (74.) Draeger nach Riesentorlauf von Krumnow (Erinnerungen an Toni Sailer, Jean-Claude Killy, Ingmar Stenmark, aber auch Christian Neureuter und Hansi Hinterseer wurden wach), 5:1 (89.) Lampert, Schrägschuss.

Heute ging es "Rund um die Berolina", die beliebte SFB-Radiosendung von und mit Alexander von Bentheim und später Ulli Zelle. Wir leißen uns vom 1:5 aus dem Hinspiel nicht einschüchtern, wussten wir doch, dass wir mit unserem Rasen eine größere Spielfläche hatten und auch das Feld zum Kämpfen hatten.

Wir waren heute einfach wacher, obwohl einer tatsächlich den Wecker überhörte (mehr wird nicht verraten) und gingen konsequent in die Zweikämpfe. Durch die relativ frühen Treffer kam Sicherheit hinzu, und wir ließen uns auch durch den gefühlten 20. Standard-Gegentreffer in dieser Saison nicht beirren. Das 3:1 fiel zu einem psychlogisch wichtigen Zeitpunkt.

Nach dem Wechsel mühten sich die Gäste zwar, fanden jedoch nie Zugriff zum Spiel. Wir warteten geduldig auf unsere Chancen und wurden letztendlich auch belohnt.

Heute hat Jeder für Jeden gekämpft und war auch bemüht, die Fehler seines Mannsachaftskameraden auszubügeln, also eine geschlossene Mannschaftsleistung. Keiner war sich zu schade, auch einmal die so genannte "Drecksarbeit" zu verrichten.

Ein Wort noch zum Gegner: es war ein wohltuend faires Spiel ohne persönliche Strafen. Es macht einfach mehr Spaß, auf solche Gegner zu treffen, als auf Mannschaften, die auf Provozieren aus sind und sich bei vielen Aktionen einfach hinlegen, um dann Sekunden später nach der vermeintlich schweren Verletzung einen Vollsprint zu vollführen. Es liest sich zwar einfach, wenn man gewonnen hat, aber ein Riesenkompliment auch an den Gegner.

Ich weiß, dass unsere Spiele es nicht machen, aber zwei Generationen vor ihnen hätten folgende zwei Lieder von Will Glahé, Kurt Adolf Thelen und dem Golgowsky-Quartett gesungen:

Das müssen wir noch lernen,
bevor wir schlafen gehn,
beim .Cognac mit drei Sternen
nicht gleich karriert zu sehn.
Das müssen wir noch lernen,
bevor wir schlafen gehn,
daß wir noch nach dem 8. Glas, dem 9. Glas, dem 10. Glas,
daß wir noch nach dem 11. Glas schön grad nach Hause gehn.

Mein Verein hat heute eine Feier.
Mein Verein weiht heut die Fahne ein.
Geh'n wir heim, von dieser schönen Feier,
/: dann flattert auf dem Weg nach Haus die Fahne uns voraus :/

In dieser Woche müssen wir nun Geschehenes aufarbeiten und richtig einzuordnen wissen. Dann könnten ein ähnlich positives Ergebnis am Sonntag um 12.00 Uhr am "Brunsi" gegen SV Blau-Weiss Berlin herausspringen. Das Hinspiel verlorenb wir recht unglücklich mit 0:1.


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#45

RE: 21. Punktspiel gegen SV Blau-Weiss Berlin

in Spielberichte Saison 14/15 22.03.2015 14:54
von Michael Holz | 462 Beiträge

FSV Spandauer Kickers - SV Blau-Weiss Berlin 0:2 (0:2)

Wolfer - Lach, Popp, Lampert, Köhler - Draeger, Riedel - Pfingst (65. Voigt), Krumnow, Dampke (40. Kurras) - Sader.

Mit auf der Bank: Güllü, Mitrovski und Plohmann.

Gelbe Karte: Krumnow.

Gelb-rote Karte: Krumnow (80.)

55. Minute: rote Karte für einen Blau-Weiss-Spieler.

0:1 (18.), 0:2 (35.).

Nach dem 5:1 gegen Blau-Weiß Berolina Mitte wäre es heute eine gute Chance gewesen, sich mit einem weiteren Punktgewinn von der Abstiegszone zu lösen. Alles war bestellt, sogar die SpaKi-Hymne wurde gespielt, um die Mannschaft in posiitive Stimmung zu versetzen.

Doch nach dem Anpfiff war alles wie weggeblasen. Es gelangen die einfachsten Dinge nicht, wir fanden einfach nicht ins Spiel. Und vor allem, was noch nie in dieser Saison geschah: wir kämpften uns auch nicht ins Spiel. Dieses spielte den Blau-Weissen in die Karten. Sie stellten sich hinten herein und warteten auf ihre Chancen mit dem Erfolg einer unverschämt effektiven Quote: zwei Chancen - zwei Tore.

Dann die rote Karte - Überzahl. Was geschah: nichts. Wir schafften es nicht, Spielzüge über mehr als zwei Stationen zu organisieren, verstrickten uns in Einzelaktionen, spielten nicht über die Außen, um das Spiel breit zu machen, den Gegner müde laufen zu lassen. Von diesem Spiel könnte man ein Lehrvideo drehen, wie man es nicht macht.

In der 70. Minute dann unsere fast einzige Doppelchance mit einem Standard. Steffen Voigt zog ab, der gegnerische Torwart parierte hervorragend, und Tim Lampert traf im Nachschuss...erraten: wieder den Torwart.

Dann die gelb-rote Karte - Gleichzahl. Was geschah: die Gäste fassten neuen Mut und hatten noch drei Riesen auf dem "Löffel".

Man kann über den Verdienst oder Unverdienst eines Sieges streiten. Aber wenn die ersten erst morgen früh diesen Forumberiocht lesen, und man würde theoretisch weiterspielen, es würde wohl immernoch 0:X gegen uns stehen.

Also, ein gebrauchter Tag, ein Rückfall in längst vergangen geglaubte Zeiten. Und wer es nicht begriffen haben sollte: willkommen zurück im Abstiegskampf !!!

Ich weiß, dass es solchen Tage gibt, wo einem nichts und dem Gegner fast alles gelingt. Man darf auch schlecht spielen, aber man darf nicht schlecht kämpfen. Es hatte etwas von der erfolgreichen ARD-Sendung von und mit Max Schautzer aus den Jahren 1986 - 2002: "Pleiten, Pech und Pannen".

Da wir sonntags unsere Spiele haben, sollte der folgende Schlager der schweizerischen Sängerin lieber nicht greifen, aber nach dem heute Erlebten bin ich durchaus in dieser Stimmung:

Ich fange nie mehr was an einem Sonntag an,
weil ein Sonntag mir meinen Glauben nahm.
Liegt ein Sinn darin,
ich werd' es nie versteh'n,
doch das Leben wird immer weiter geh'n.

Dass das Leben weiter geht, müssen wir schon am Sonntag zeigen: im Lokalderby treffen wir um 14.00 Uhr im Stadion Hakenfelde auf den SSC Teutonia 99, den Sieger des Landesliga-Hallenturniers. Hier gilt es, eine gute Einstellung und volle Konzentration mitzubringen, ansonsten gehen wir erneut "baden".

Mir ist durchaus bewusst, dass wir eine junge, hoch veranlagte Mannschaft haben, die durchaus Fehler machen darf. Denn aus Fehlern lernt man. Und in einem oder zwei Jahren werden gemachte Fehler minimiert. Und ich weiß auch, dass Geduld dazu gehört, und alles wachsen muss, zumal aus der Jugend wieder einiges an guten Spielern nachdrängt. Aber die A-Juniorenmannschaft, die am Donnerstag gegen den klassenhöheren Berliner AK 07 im Pokal-Viertelfinale ein Riesenspiel machte, hätte das heutige Spiel wahrscheinlich nicht verloren.

So, nun reicht's, frei nach einem Werbespot aus den Siebziger Jahren:

Wer wird denn gleich in die Luft gehen,
greife lieber zur HB


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