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#61

RE: 1. Herren

in Spielberichte Saison 11/12 11.05.2012 07:25
von Michael Holz | 472 Beiträge

Arminia Heiligensee - FSV Spandauer Kickers 1:2 (0:0)

Schröder - Theilig, Richtsteig, Seelisch, Greber - Lach (82. Baron), Busch - Carboni, Draeger (58. Rathenow) - Rekittke, Sader.

Mit auf der Bank: Hermann-Mahr und de Raaij.

Gelbe Karten: keine

0:1 (56.) Lach (hereingekämpft), 0:2 (64.) Carboni (hereingewischt), 1:2 (83.) ein Max-Schautzer-Gegentor (Pleiten, Pech und Pannen).

Gilbert Bécaud alias Mr. 100.000 Volt würde sagen: Et maintenant. Und Heinz Rühmann im Film "Der Pauker": Nundenn.

Lieblose erste Halbzeit und dann den Sieg mit viel Willenskraft erzwungen. Jedes Spiel ist Arbeit, und man kriegt im Leben nichts geschenkt. Ein faires Spiel mit ebenfalls tapfer kämpfenden Gastgebern, denen ich persönlich den sofortigen Wiederaufstieg gönnen würde.

Am Sonntag müsssen wir entweder einen Zahn zulegen oder eine Schippe drauftun (am besten beides), um beim SFC Friedrichshain (14.30 h in der Gürtelstraße) bestehen zu können. Geburtstagskind Hanne Wittig (einen Tag zuvor 76 geworden) hat sich gequält über den Sieg gefreut. In diesem Sinne aus dem Beschwörungskreis: "SpaKianer - Ahuuuuuuu !"


zuletzt bearbeitet 11.05.2012 10:21 | nach oben springen

#62

RE: 1. Herren

in Spielberichte Saison 11/12 13.05.2012 20:07
von Michael Holz | 472 Beiträge

SFC Friedrichshain - FSV Spandauer Kickers 1:2 (0:0)

Schröder - Rathenow (78. Draeger), Raue, Seelisch, Greber (46. Hansch) - Lach, Busch - Theilig, Carboni - Rekittke, Sader.

Mit auf der Bank: Hermann-Mahr, Richtsteig, Zöller, Baron und de Raaij.

Gelbe Karten: Carboni, Sader, Lach.

0:1 (55.) Theilig, direkter Freistoß (hurra, ein Standard nach langer Zeit wieder), 1:1 (77.) Foulelfmeter nach "Foul" von Seelisch, 1:2 (80.) Carboni, im dritten Versuch "hereingekämpft".

Die letzten drei Spiele zeigten, dass zwischen vermeintlichen Auf- und Abstiegskandidaten keine großen Unterschiede bestehen, jedes Spiel Arbeit ist und man sich sein Glück regelrecht erzwingen muss. Dieses taten wir heute wieder. Bei den grenzwertigen Entscheidungen des recht aufmerksamen Schiedsrichters Bohm (Conc. Wittenau) hielten sich Glück und Pech die Waage. In der ersten Halbzeit wurde ein Treffer für Friedrichshain nicht gegeben weil vorher ein Foul an Lukasz Lach geahndet wurde (der Pfiff kam erst, als sich der Ball in Richtung Netz bewegte, dafür war der Elfmeter recht glücklich für die Gastgeber, denn ein Körperkontakt zwischen André Seelisch und einem Gegenspieler fand wohl schon statt, als der Einwurf noch gar nicht ausgeführt war. So etwas nennt man wohl ausgleichende Gerechtigkeit. Die "Krombacher-Runde" sonntags um elf würde die Angelegenhheit wohl von der psychologischen Seite her betrachten, aber Philosophie soll man den Denkern überlassen, und davon hatte Deutschkland einige gute, wenn ich nur an die Namen Hesse, Kant und Hegel erinnern darf.

Dusel hatten wir bei einem Pfostenkopfball in der 32. Minute und bei einer Parade unseres Goalis Mauricio in der 81. Minute. Tödliche Konter wie beispielsweise der von Nico Sader in der 91. Minute saßen nicht, so dass wir bis zur Schlusssirene (sorry, kleiner Ausflug zum Eisenhockey) unnötig auf die Folter gespannt wurden und zittern mussten.

Auch wenn ich mich wiederholen sollte: am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr am "Brunsi" wartet mit dem SV Blau-Weiß Berlin ein gehörigens "Kaliber" auf uns.

Heute habe ich keinen Schlager parat, aber am Wochenende wurde ganz schön "auf den Busch gekloppt". Busch-Senior gewann mit der Altliga, Busch-Mitteljunior jung gewann mit der 1. A und Busch Mitteljunior alt (sprich: Malte) gewann mit der ersten Männer, wobei man sagen muss, dass er siene ausgelassene Fröhlichkeit bis ins Spiel und darüber hinaus rettete (Insider und insbesondere Herr Hanke wissen, was gemeint ist). Schon Peter Frankenfeld sagte einmal: "Ich habe schon vielmehr alte Säufer als alte Ärzte gesehen !").

"Hanne" Wittig bekam zum 76. Geburtstag zwei Siege geschenkt, ach hättest Du doch jede Woche Geburtstag. Er dankte es mit einer Gartenparty (die Friedrichshainer hätten wohl "Datsche" gesagt).


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#63

RE: 1. Herren

in Spielberichte Saison 11/12 20.05.2012 16:43
von Michael Holz | 472 Beiträge

FSV Spandauer Kickers - SV Blau-Weiss Berlin 1:3 (0:2)

Schröder - Rathenow (17. Hansch), Raue, Seelisch (64. Zöller), Theilig - Lach, Busch - Carboni (46. Richtsteig), Draeger - Sader, Rekittke.

Mit auf der Bank: Hermann-Mahr, Baron, und Abdul Farkouh.

Gelbe Karten: Rathenow, Raue und Lach.

Gelb-Rot: Lach (73.) Foulspiel.

0:1 (10.) Foulelfmeter, verursacht von Rathenow, 0:2 (38.), als ein Blau-Weisser bei einem Freistoß im Mittelfeld die Situation blitzschnell erfasste, 1:2 (67.) Theilig, 1:3 (90 + 4.)

Als Blau-Weiß 90, der Vorgängerverein dieses Mariendorfer Clubs in die Bundesliga Anno 1986 aufstieg, wurde eine Platte herausgebracht: "Wir sind heiß auf Blau-Weiß !". Dieses waren wir heute definitiv nicht ! Ohne Wenn und Aber.

Aber es gibt solche Tage, von daher lautet mein einziger Kommentar zu diesem Spiel aus dem Mittelteil des Songs "I'm not in Love" von 10 CC aus dem Jahre 1971: "Be quiet, be questing quiet !" Daran halte ich mich, weil ich auf die Mannschaftsleistung nicht weiter eingehen möchte.

Für uns spricht, dass nun nach dem 1:0-Sieg des Mariendorfer SV 06 bei der FV Wannsee alles gegen uns spricht. In zwei Wochen, am 3. Juni 2012, um 14.30 Uhr beim Mariendorfer SV 06 im Volkspark Mariendorf (Prühßstraße) muss nun ein Sieg her. Bei einem heutigen Punktgewinn hätte uns ein Remis gereicht. So ist eben Fußball, c'est la vie.

Nun haben wir inkl. der Pfingstpause zwei Wochen Zeit, die Wunden zu lecken. Ich bin überzeugt davon, dass die Mannschaft diese Zeit nutzen wird, um hochmotiviert in eines der wichtigsten Spiele unserer Vereinsgeschichte zu gehen.

Man soll ja nicht von früher sprechen, denn dann ertappt man sich selbst beim Altwerden, aber Anno 1980, als die Vereinsgründer Pufahl und Dr. Wagner unbedingt einen Sieg gegen den Vorgängerverein Mariendorfer BC 06 brauchten, wurde am vorletzten Spieltag aus einem 2:4-Rückstand noch ein 6:5 gemacht.

Und Kerle aus solchem Holz brauchen wir in zwei und drei Wochen (10. Juni 2012, 11.00 Uhr zum Abschluss-Heimspiel gegen den SC Union 06). Dann kann das Unmögliche noch möglich werden.

Soeben stellte ich fest, dass ich mehr geschrieben habe, als ich wollte.

Aber eines soll natürlich nicht unerwähnt bleiben: herzliche Glückwünsche der 1. Frauenmannschaft zum ersten Berliner Meistertitel im Erwachsenenbereich für unseren Verein und toi toi toi für die Aufstiegsrunde.


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#64

RE: 1. Herren

in Spielberichte Saison 11/12 21.05.2012 10:11
von Matthias Wagner | 457 Beiträge

Das war leider gar nix gestern,kein rechter Wille erkennbar,zu gewinnen,zu wenig Druck auf den Gegner ausgeübt,kaum eigene Chancen erspielt.Daß zum Schluß ein 2:2 greifbar nahe war,grenzte schon fast an ein Wunder,aber irgendwie glaubte man als Zuschauer doch noch daran,weil es der Mannschaft schon einige Male geglückt war,wieder zurückzukommen.Bei der größten Chance wäre es vielleicht besser gewesen,selbst ins lange Eck zu schießen (der Tw von Blau-Weiß war ja nun wirklich ein Schwachpunkt!),aber o.k.,der Rückpaß war auch nicht falsch!Nun heißt es durch vernünftige Trainingsarbeit,die noch vorhandende Chance nutzen.Immerhin ist dazu 14 Tage lang Zeit!Der ein oder andere,der zur Selbstkkritik fähig ist (ist ja auch nicht jedem gegeben!)wird wohl einsehen,daß es da Einiges an Verbesserungswürdigem gibt!Wer das nicht tut,hat auch keine Motivation,um den Aufstieg zu kämpfen und sollte das dann auch so dem Trainer bekanntgeben!Die gelb-rote Karte für Lucas macht Euch die Aufgabe auch nicht gerade leichter,ist er doch ein wesentlicher Faktor zur Stabilisierung der Defensive.


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#65

RE: 1. Herren

in Spielberichte Saison 11/12 30.05.2012 11:11
von Michael Holz | 472 Beiträge

Sonntag um 14.30 Uhr im Volkspark Mariendorf geht es nicht um Alles, aber um sehr viel. Die Mannschaft kann sich für eine recht ordentliche und passable Saison belohnen. Dazu ist es aber auch erforderlich, dass möglichst viele SpaKianer den Weg nach Mariendorf finden, um der Truppe ein Feedback zu geben.

Wie immer im Leben, gibt es drei Möglichkeiten:

Mit einem Sieg steigen unsere Aufstiegschancen, aber es ist noch längst nicht alles in Sack und Tüten, denn mit dem SC Union 06 wartet ein schwerer, unbequemer Gegner auf uns.

Mit einem Remis ist noch nicht alles verloren, denn wir können am Sonntag darauf erst einmal vorlegen und die Mariendorfer evtl. unter Druck setzen.

Mit einer Niederlage ist der zweite Platz zwar futsch, aber dwer dritte Platz würde evtl. noch zu Hoffnungen Anlass geben, wenn Türkiyemspor nicht für die Berlin-Liga meldet. Und die FuWo berichtete richtigerweise, dass der "lachende Dritte" durchaus noch der SV Stern Britz sein kann und wir als Vierter dumm aus der Wäsche gucken.

Moral und Trainingsbeteiligung sind gut, der Optimismus gesund bis realistisch.

Ich bin sehr wertneutral, weil ich in 32 Jahren schon einige Auf- und Abstiege miterlebt habe, teilweise dramatisch und unter für die Psyche fast unzumutbaren Umständen.

Ich persönlich stelle nicht die "A-Frage", aúch nicht die "K-Frage", diese überlasse ich den Politikern.

Ich stelle die "L-Frage", welche heißt: es winken viele lukrative Lokalderbies (wobei ich natürlich hoffe, dass der SC Gatow nicht absteigen möge). Bei diesem Idealzustand käme ich auf sechs Spandauer Vereine, wobei uns der Spandauer SV nicht zugeordnet werden würde. Es macht einfach mehr Spaß, in einer höheren Liga zu spielen, bei der auch die bezirkliche Konkurrenz auf uns schaut. Und wir hätten wieder Schiedsrichtergespanne, bei denen es lohnt, gezielter irgendwelche taktische Varianten zu trainieren.

Unabhängig vom Saisonausgang möchte ich mich bei den Schiedsrichtern der Bezirksliga für die überwiegend, um nicht zu sagen, ausnahmslos hervorragenden Leistungen in der abgelaufenen Saison zu bedanken. Ihr habt Großartiges geleistet und habt stets den kameradschaftlichen Ton getroffen. Und wenn die Tagesform wirklich einmal nicht stimmte: wir hatten zu keinem Zeitpunkt in der Saison das Gefühl, benachteiligt worden zu sein. D A N K E !


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#66

RE: 1. Herren

in Spielberichte Saison 11/12 30.05.2012 15:09
von Andreas Collatz • ( Gast )
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Na dann mal viel Erfolg

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#67

RE: 1. Herren

in Spielberichte Saison 11/12 03.06.2012 18:15
von Michael Holz | 472 Beiträge

Mariendorfer SV 06 - FSV Spandauer Kickers 4:1 (2:0)

Schröder - Seelisch - Raue (40. Richtsteig), Greber - Theilig, Carboni (76. Zöller), Busch, Hansch (82. Baron) - Draeger - Sader, Rekittke.

Mit auf der Bank: Hermann-Mahr, Rathenow und de Raaij.

Gelbe Karte: Seelisch.

1:0 (22.), 2:0 (26.), 2:1 (65.) Draeger, 3:1 (73.), 4:1 (82.).

Wieder einmal mussten wir artig zusehen, wie die anderen feiern. Vor wenigen Wochen durften wir dem Spandauer SV zum Aufstieg gratulieren, nun dem Mariendorfer SV 06. Und das tue ich mit vollem und ehrlichem Herzen, die MSV-er sind ein würdoiger Aufsteiger.

Der MSV verkörperte Kampf- und Laufbereitschaft, Biss und ein gewisses Quäntchen mentale Stärke. Eine alte Fußballerweisheit besagt: wer die meisten Zweikämpfe gewinnt, gewinnt auch das Spiel. Dieses lebten uns die Gastgeber in der ersten und über weite Strecken der zweiten Halbzeit vor und gewannen hochverdient.

Frei nach Hermans Hermits aus dem Jahre 1966, als noch der junge Wilhelm Wieben als NDR-Ansager den Beat-Club von Radio Bremen (mit Uschi Nerke in ihrem selbstgehäkelten Kleid und Manfred Sexauer) ankündigte: "Wenn es etwas lauter werden sollte, so liegt es an der Musik, die unsere Jugend liebt !", so sangen eben diese Hermans Hermits:

No milk today
my love has gone away
the bottles stand for lron
a symbol of the dawn.

Da auch die Britzer Sterne nicht leuchteten (danke, TSV Rudow II), müssen wir am Sonntag bereits um 11.00 Uhr gegen den SC Union 06v am "Brunsi" unbedingt punkten, um wenigstens den dritten Platz zu verteidigen, der in einem verschwindend geringen Anteil noch zu Aufstiegshoffnungen Anlass geben könnte (ich spreche bewusst im Konjunktiv, weil ich nicht mehr so recht dran glauben mag.

Aber wenn wir nicht aufsteigen sollten, habe wir es nicht heute, sondern in der jüngeren und nicht so jungen Vergangenheit vergeigt. Man erinnere sich nur an die Auftaktnierlage beim BFC Preussen II, an das Remis in Frohnau oder die völlig unnötige Niederlage in Britz oder oder oder...

Frei nach dem Weltstar Giorgio Moroder, der Mitte der Siebziger Jahre den Munich-Sound prägte und viele Disco-Stars zu einer Weltkarriere verhalf, gibt es am Sonntag nur ein Motto nach einem Song von 1973, als er sich ganz bescheiden nur Giorgio nannte:

Hilf Dir selbst,
wenn Dir kein anderer hilft,
denn das Warten bringt doch gar nichts ein.#
Hilf Dir selbst,
sonst ist der Aufstieg fort,
und das wirst Du schnell bereuen.

Noch früher sang in ähnlicher Form der Tiger von Wales, Tom Jones:

Just help yourself
to my lips, to my heart
just say a word
and they are yours.

Man merkt schon, meine Stimmung ist grau wie das heutige Schmuddelwetter, der Engländer bezeichnet es wohl als blue, aber irgendwie muss ich mich ablenken und mir noch den Sonntag so schön wie möglich gestalten. Ich hoffe, Ihr schafft es auch noch !


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#68

RE: 1. Herren

in Spielberichte Saison 11/12 04.06.2012 09:11
von Matthias Wagner | 457 Beiträge

Ich kann dem lieben Herrn Holz nur zustimmen,ein völlig verdienter Erfolg der Mariendorfer,die sich klug zurückzogen nach der Führung,so verteidigten,wie wir es noch lernen müssen und die Konterchancen nutzten.Über das ein oder andere Gegentor über das 4:1 hinaus hätte man sich auch nicht beklagen können.Glücklicherweise hatte unser Goali Marc aber etwas dagegen.Auf der anderen Seite muß man aber auch feststellen können,daß wir in der Drangphase nach dem 1:2 Anschlußtreffer unsere beste Zeit hatten. Wäre vor dem entscheidenden 1:3 der außen links frei laufende Theilig angespielt worden und nicht mitten hinein ins Gewühl,so wäre eine Chance für uns entstanden und nicht der Gegentreffer zum 1:3.So nah liegt es manchmal beisammen.Unter dem Strich hätte uns ein Unentschieden aber auch nichts gebracht und ein Sieg wäre gestern nur mit himmlischer Unterstützung möglich gewesen.


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#69

RE: 1. Herren

in Spielberichte Saison 11/12 05.06.2012 18:46
von Michael Holz | 472 Beiträge

Nach zwei Nächten Abstand und etwas Nachdenken über die Situation des fast 99%-ig wahrscheinlichen Nicht-Aufstiegs möchte ich meinen Kommentar einmal in zwei Epochen gliedern, zumal ich gestern im Audi-Star-Talk das Interview mit Berti Vogts, für mich der Fachmann in Deutschen Fußball schlechtin, sah.

Die Deutschen waren und sind wahrscheinlich immer noch ein Volk, für das nur Siege und erste Plätze zählen. Und wie schön war doch der WM-Titel 1990, wobei dann Franz Beckenbauer mit einem nicht gewollten Zitat seinen Nachfolger Berti Vogts unter Druck setzte. Nach drei mittelmäßigen bis nicht so guten Platzierungen (Ausnahme der EM-Titel 1996) wurde Berti Vogts stets in den Medien zerrissen, vielleicht auch, weil er sich nicht so gut verkaufen konnte.

Dann kam das Jahr 2002, und alle waren stolz auf den 2. Platz nachdem wir 6 x gegen die Malediven und einmal gegen Brasilien spielten (Originalzitat Bernd Skerka). Und plötzlich gab es nur ein Ruuuuuudi Völler (und dieses noch in falschem Deutsch).

Dann kam die EM 2004 und "uns Ruuuuudi" wurde plötzlich wieder in Frage gestellt. Da gab es einen Tiefpunkt und einen noch tieferen Tiefpunkt, so dass sich Rudi in einem Fernsehinterview (das berühmte mit Waldis drei Weizenbieren) outete. Und es gab dann plötzlich kein Rudi Völler mehr.

Und dann kam das Sommermärchen, die Welt zu Gast bei Freunden. Und plötzlich waren dritte und zweite Plätze für die Deutschen wieder etwas. Man spricht wieder von Gold, Silber und Bronze, nun gut: ein vierter Platz wird die "Blechmedaille" genannt.

Und nun der Schlenker zu unserer Mannschaft: vom Abstiegskandidaten zum Aufstiegsaspiranten. Wisst Ihr eigentlich, was diese Mannscxhaft geleistet hat ? Ich bin stolz auf den dritten (oder vielleicht sogar) vierten Platz, und Ihr könnt es auch sein, ohne Wenn und Aber ! Bronze oder Blech, was tut dieses nun zur Sache ? Schaut Euch das Durchschnittsalter dieser Mannschaft an und schaut Euch an, wie viele Spieler sich aus dem eigenen Lager dort wiederfinden. Und wie viele Spieler in den nächsten zwei bis vier Jahren perspektivisch dazustoßen könnten.

Männer, Ihr habt von Ausnahmen abgesehen eine berauschende Saison gespielt. Verbesserungswürdig sind lediglich die Disziplin und die Chancenverwertung. Wenn sich die Trainingsintensität und das Ausnutzen von Standardsituation gegenüber der Rückrunde auch noch deutlich bessern werden, so kann in der neuen Saison das große Ziel durchaus angepeilt werden.

Da wir jedoch ein Ausbildungsverein sind, sollte man für die neue Saison die Mannschaft, so sie hoffentlich zusammenbleibt, nicht unnötig unter Druck setzen, sondern mehr Wert auf die gezielte sportliche Weiterentwicklung legen.

Mir hat die Saison - von Ausnahmen abgesehen - Spaß gemacht. Und ich kann meinem positiven Resümee nur den Wunsch zum Ausdruck geben: schafft Euch durch einen Punktgewinn am Sonntag um 11.00 Uhr gegen den SC Union 06 einen guten Saisonabschlusss und holt Bronze !

P. S.: bei diesen ganzen Zeichen hat es mit Osram besonders angetan !


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#70

RE: 1. Herren

in Spielberichte Saison 11/12 10.06.2012 13:43
von Michael Holz | 472 Beiträge

FSV Spandauer Kickers - SC Union 06 4:3 (2:2)

Schröder - Hermann-Mahr (68. Carboni), Richtsteig (46. Baron), Raue, Greber - Lach, Busch - Draeger, Theilig - Sader, Rekittke (75. Zöller).

Mit auf der Bank: Hansch und de Raaij.

Gelbe Karten: Hermann-Mahr, Rekittke und Lach.

0:1 (11.) aus dem Lied "Komm lieber Mai und mache..." das Zitat "ich möchte ja so gerne einmal spazieren gehen", 0:2 (20.) großes Kino, alle staunten Bauklötze, 1:2 (23.) Draeger, 2:2 (29.) Lach, 3:2 (76.) Greber, Sonntagsschuss im wahrsten Sinne des Wortes, 4:2 (81.) Theilig, direkter Freistoß, 4:3 (84.), ein Abklatsch des 0:1.

Besonderes: Goali Mauricio scheiterte mit einem Foulelfmeter in der 89. Minute (TW an Sader) an seinem Kollegen.

Der Anfang sah von usnerer Sicht aus wie "Lazy Sunday Afternoon". Dann kämpften wir uns ins Spiel und kamen zum glücklichen Ausgleich und durch noch unverschämteres Glück zum 4:2. Dann konnten die guten Unioner das Ergebniws etwas freundlicher gestalten.

Unterhaltsam war das Spiel, aber leider auch etwas nicklig.

Schließen möchte ich mit zwei Schlagern, denn es sieht danach aus, dass wir den durchaus möglichen Aufstieg auf der Zielgeraden versemmelt haben:

Stefan Remmler (früher einmal Ton - Steine - Scherben) sang einmal:

Einer ist immer der Loser,
einer muss immer verlieren,
ich war ein Leben lang der Loser,
ganz unten, ganz hinten, am .... (wird aus Jugendschutzgründen nicht vervollständigt !).

Aber relativiert wird diese Einschätzung durch einen Roberto-Blanco-Song (Gratulation diesem Filou zum 75. Geburtstag):

Heute so, morgen so,
einmal traurig, einmal froh,
ja, die Liebe kommt und geht so schnell vorbei,
heute so, morgen so,
einmal bist Du wieder froh
und mit etwas Glück verliebst Du Dich aufs Neu !

Danke für eine ereignisreiche Saison sagt Euch der Pressewart und Auswärts-Linesman.

Neben den Spielerfrauen und Spielern geht der Dank an Betreuer Hanne, Ölverteiler Jojo, Trainer Olli und Co Blonder.

Eine gute Erholung und auf einen neuen Angriff Richtung Landesliga mit frischem Blut.

Verliert nicht Eure gute Laune und schon gar nicht Euren guten Geschmack. Ciao, Ihr Lieben (Original-Abschiedsworte von Manuel Werner aus der Gastro-Sendung Ars Vivendi).


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